Die Weltmeister in Berlin
„Unser Ding ist noch nicht zu Ende“

Berlin im Ausnahmezustand: Hunderttausende Fans haben den Weltmeister in einem schwarz-rot-goldenen Fahnenmeer empfangen. Vor dem Brandenburger Tor bedanken sich Löw, Neuer, Müller & Co. bei ihren Anhängern.
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BerlinFast eine halbe Million Fans in Schwarz-Rot-Gold haben den deutschen Weltmeistern in Berlin einen rauschenden Empfang bereitet. Von der Landung des Sonderfluges LH 2014 um 10.08 Uhr über die Triumphfahrt zur Fanmeile bis zum Auseinandergehen hinter dem Brandenburger Tor präsentierte sich die Hauptstadt am Dienstag in einem vierstündigen Ausnahmezustand.

„Grandios. Gänsehaut. Die Gänsehaut von Rio hat sich nach Berlin übertragen“, sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach der Nachrichtenagentur dpa. Bundestrainer Joachim Löw, Kapitän Philipp Lahm und alle anderen übernächtigten WM-Helden bedankten sich bei den freudetrunkenen Fans für die Unterstützung.

„Ohne euch wären wir nicht hier. Wir sind alle Weltmeister“, rief Löw unter lautem Jubel und Jogi-Löw-Sprechchören der fahnenschwenkenden Menge zu. Wie viele Anhänger tatsächlich zur Fanmeile auf der Straße des 17. Juni kamen, wollte selbst die Polizei nur schätzen.

Von mehr als 400 000 Menschen war die Rede, hinzu kamen Zehntausende an der Strecke des offenen Trucks von Moabit zum Pariser Platz. „Es war natürlich ein langer Weg zum Titel und am Ende auch ein wahnsinnig schwerer“, sagte Löw. „Aber wir sind wahnsinnig glücklich, jetzt hier zu sein bei den Fans.“

Auch Teammanager Oliver Bierhoff schloss in seinen Dankesworten an die Weltmeister die Fans in der Heimat mit ein. „Das ist unser gemeinsamer Erfolg, danke“, rief Bierhoff mit ganz heiserer Stimme den begeisterten Fans zu.

Dass die sportliche Leitung des Deutschen Fußball-Bundes nach dem Wechsel von Assistenztrainer Hansi Flick auf den Posten des Sportdirektors geschlossen auch die Titel-Mission bei der Europameisterschaft 2016 in Angriff nimmt, ist für den DFB ausgemachte Sache - auch wenn Löw sich mit Aussagen zu seiner persönlichen Zukunft zurückhielt.

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