Emotionaler WM-Moment
Über die Tränen des Serey Dié

Vor dem Spiel weinte der Ivorer Serey Dié bei der Nationalhymne hemmungslos. Schnell verbreiteten sich Berichte, dass der Vater des Spielers kurz vorher gestorben sei. Doch die Tränen haben einen anderen Hintergrund.
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Düsseldorf/BrasíliaAls vor dem Spiel gegen Kolumbien die Hymne für die Spieler der Elfenbeinküste erklang, weinte Mittelfeldspieler Serey Dié hemmungslos. Lange Zeit dachten die Fans im Stadion und die Zuschauer vor den Fernsehgeräten, dass auch Dié wie zuvor zum Beispiel Brasilien-Star Neymar durch puren Nationalstolz, ausgelöst durch die Nationalhymne, zu Tränen gerührt wurde.

Im Netz verbreiteten sich dann allerdings schnell Berichte, der Vater des Spielers sei zwei Stunden vor dem Anpfiff gestorben. Auf Twitter bekundeten Tausende ihr Mitleid und ihren Respekt.

Doch die Berichte waren Falschmeldungen: Der Vater von Die starb bereits 2004, wie der Fußballer mitteilte. Er sei so bewegt gewesen, weil er für die Elfenbeinküste bei der WM habe spielen dürfen.

Marcel Reich
Marcel Reich
Handelsblatt / Freier Mitarbeiter
Michael Verfürden
Michael Verfürden
Handelsblatt / Freier Mitarbeiter

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