Historischer Sieg
Dzeko macht Irans Hoffnungen zunichte

Der WM-Debütant aus Bosnien-Herzegowina hat Größe bewiesen: Obwohl es sportlich für das Team um nichts mehr ging, hat die Mannschaft gegen den Iran überzeugend gespielt. Der Sieg für die Bosnier ist ein historischer.
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SalvadorEndrunden-Novize Bosnien-Herzegowina hat sich mit dem historischen ersten WM-Sieg aus Brasilien verabschiedet und damit Irans leise Achtelfinal-Hoffnungen zunichtegemacht. Die Asiaten verloren am Mittwoch in Salvador mit 1:3 (0:1) gegen das engagiert aufspielende Team vom Balkan und müssen auch bei ihrer vierten WM-Teilnahme bereits nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Nur ein Sieg hätte dem Team von Carlos Queiroz vor 48.011 Zuschauern die theoretische Chance auf ein Weiterkommen eröffnet.

Dies verhinderten der frühere Bundesliga-Torschützenkönig Edin Dzeko (23. Minute), Miralem Pjanic (59.) und Avdija Vrsajevic (83.) mit ihren Treffern, das erste Endrunden-Tor in Brasilien durch Resa Ghoochannejhad (82.) war nur ein schwacher Trost für die wieder früh gescheiterten Iraner.

„Ich denke, wir wollten den Sieg heute mehr. Denn er war sehr wichtig für uns. Jetzt können wir erhobenen Hauptes nach Hause fahren. Und es fühlt sich nicht mehr ganz so schlecht an“, sagte Bosniens Coach Safet Susic, der nach dem Spiel seine eigene Zukunft offen ließ. „Es war mein letztes WM-Spiel. Mehr kann ich jetzt noch nicht sagen. Ich werde irgendwann traurig sein, wenn ich der Mannschaft auf Wiedersehen sagen muss. Aber der Tag ist jetzt noch nicht gekommen“, stellte Susic klar.

Im Hotel standen bereits die gepackten Koffer, doch beim letzten Auftritt auf der Weltbühne des Fußballs zeigte sich das Team von Trainer Safet Susic noch einmal voll motiviert. Vor allem dank Dzeko demonstrierten die Bosnier endlich auch einmal im Abschluss bisher vermisste Qualitäten. Nachdem er in der Anfangsphase zwei Chancen etwas leichtfertig liegengelassen hatte (4./9.), fasste sich der frühere Wolfsburger in der 23. Minute ein Herz und überwand Irans Schlussmann Aliresa Haghighi mit einem Flachschuss aus 20 Metern. Mit Hilfe des Innenpfostens fand der Ball den Weg ins Tor.

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Harmlose Iraner

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