Kölner in Rio de Janeiro
Was Podolski und der Zuckerhut gemeinsam haben

Mit der DFB-Auswahl reist Lukas Podolski zum Viertelfinale nach Rio de Janeiro. Zeit für einen Ausflug auf den Zuckerhut wird er nicht haben. Dabei wäre eine Fahrt in der Seilbahn eine Reise durch Kölner Geschichte.
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Rio de JaneiroLukas Podolski war zehn Jahre alt und kickte bei Jugend 07 Bergheim, als er mit seinem Talent erst Aufmerksamkeit und dann Interesse erregte. Der 1. FC Köln fand, dass der Junge dem eigenen Nachwuchs gut tun würde und lockte Podolski 1995 in die eigene D-Jugend.

Acht Jahre später gab er mit gerade einmal 18 sein Profidebüt für den Geißbockklub. Was folgte war ein kometenhafter Aufstieg bis hin zum Nationalspieler. Was diese Geschichte mit dem Zuckerhut zu tun hart?

Nun, auch der Pão de Açúcar war die längste Zeit seines Bestehens einfach ein Felsen vor Rio de Janeiro. Doch kaum mischten sich ein paar Kölner ein, begann sein Aufstieg – bis hin Wahrzeichen der brasilianischen Millionenmetropole.

Dass heute Tausende Touristen jeden Tag erst lange in der Warteschlange stehen, um dann in zwei Etappen mit einer Seilbahn auf die Kuppe des Zuckerhuts zu fahren, geht auf die Pionierarbeit des deutschen Unternehmens Pohlig zurück, seinerzeit ansässig im Kölner Stadtteil Zollstock.

Mit Förderbändern für den Bergbau hatte sich die Firma Anfang des 20. Jahrhunderts einen Namen gemacht, Hongkong bereits mit einer Zweipersonenbahn beglückt. Doch in Rio de Janeiro gelang 1913 das Kunststück, die weltweit erste freischwebende Personentransportbahn zum Laufen zu bringen.

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