Panini-Bilder-Boom
Schöne, bunte Bilder

Die WM lässt die Kassen von Panini klingeln. Dabei ging das italienische Unternehmen bereits durch turbulente Zeiten, immer wieder gab es neue Besitzer. Doch nun blüht Panini auch im digitalen Zeitalter auf.
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MailandWM-Zeit ist Panini-Zeit. Wenn Müller und Balotelli in Brasilien ihre Tore schießen, klingeln in Modena die Kassen. Der Sticker-Spezialist Panini verkauft zur Weltmeisterschaft besonders viele seiner Heftchen und Aufkleber mit den verschiedenen Nationalmannschaften. Ein jahrzehntealtes Rezept, das seit Jahrzehnten funktioniert. Auch im digitalen Zeitalter.

Gegründet wurde das Unternehmen 1961 von den Panini-Brüdern, die einst mit einem Kiosk am Domplatz in Modena ihr Geschäft begonnen hatten. Später hat Panini mehrfach den Besitzer gewechselt. 1988 verkaufen die vier Gründerbrüder Giuseppe, Benito, Franco Cosimo und Umberto Panini an die britische Maxwell.

Nach vier schwierigen Jahren übernehmen die italienischen Investoren Bain Gallo Cuneo und De Agostini das Unternehmen, um es zwei Jahre später und besser aufgestellt an die amerikanische Marvel Entertainment Group abzugeben, die börsennotierte Muttergesellschaft von Superhelden-Comics wie „Spiderman“.

Erst 1999 kehrt Panini in italienischen Besitz zurück: Eine Gruppe von Investoren, angeführt von Vittorio Merloni vom Haushaltsgeräte-Hersteller Indesit, übernimmt zusammen mit Teilen des Managements die Führung. Seitdem klettert das Geschäft ständig.

Heute verkauft das Unternehmen mit Filialen in Europa, USA und Lateinamerika seine Sammelbilder, Comics und Trading Cards in mehr als 120 Ländern. Mit mehr als 900 Mitarbeitern setzte Panini 2013 insgesamt 531 Millionen Euro um.

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