Regengüsse in Recife
Brasilien macht DFB-Elf schon vorher nass

Das „Venedig Brasiliens“ macht seinem Namen alle Ehre: In Recife, dem Austragungsort des letzten Gruppenspiels der Löw-Elf, goss es in Strömen. Auf Twitter macht sich Galgenhumor breit.
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RecifeWenige Stunden vor Anpfiff der WM-Partie Deutschland gegen die USA hat es am Donnerstag stark geregnet. Allein in den letzten 24 Stunden fielen nach örtlichen Medienangaben 25 Prozent des gesamten im Juni vorhergesagten Regens. Auch das letzte Gruppenspiel der DFB-Elf schien in Gefahr, soll nun aber stattfinden. Bilder auf Twitter zeigen aber, dass es in Recife derzeit ganz schön nass ist.

Die Küstenstadt Recife, die wegen ihrer vielen Kanäle und Brücken auch als „Venedig Brasiliens“ bezeichnet wird, machte in den letzten Tagen auch ihrem Ruf als „Regenschirm-Spielort“ alle Ehre. In der Stadt an der Atlantikküste waren ganze Straßenzüge komplett überschwemmt. Die wolkenbruchartigen Regenfälle machten es den Fans schwer, das weit außerhalb gelegene Stadion zu erreichen. Die Partie solle aber wie geplant um 13.00 Uhr Ortszeit angepfiffen werden, teilte der Weltverband Fifa knapp zwei Stunden vor Spielbeginn mit.

Das Bild eines Meteorologen macht deutlich, wie stark die Regenfälle derzeit in Recife sind.

Ein Starkstrommast in Recife steht sogar komplett unter Wasser.

Die Fotografen für das Spiel packen ihre Ausrüstung für alle Fälle schon mal wasserfest ein:

Wie sinnvoll das ist, zeigt ein Bild der Kollegen von der dpa. Eine Bushaltestelle steht komplett unter Wasser. Ein Kollege von der „Welt“ orakelt, dass es für den nur 1,70-Meter-großen Philipp Lahm da schwierig werden könnte, zum Stadion zu kommen.

Die Sportredaktion von der „WAZ“ beruhigt die Kollegen mit einer witzigen Fotomontage, auf der sie den Bayern-Verteidiger mit Schwimmflügeln abbildet. Unterzeile: Der Kapitän sei schon auf dem Weg zum Spiel.

Auch die „Sportschau“ nimmt die Regenfälle locker – und schlägt für den Notfall ein Spiel in einer anderen Sportart vor.

Die „Ruhrnachrichten“ hingegen bleiben gelassen. Von oben sehe der Platz ganz normal aus.

Die Gefahr, dass das Spiel ins buchstäbliche Wasser fällt, scheint also fast gebannt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Lisa Hegemann
Lisa Hegemann
Handelsblatt Online / Freie Mitarbeiterin

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