Unser WM-Reporter Merkels Fußspuren in Brasilien

Bevor die Kanzlerin ins Stadion geht, fährt sie an den Strand. Sie schaut sich ein deutsch-brasilianisches Sozialprojekt für Kinder und Jugendliche aus den Favelas an. Unser WM-Reporter weiß, was sie dort erwartet.
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Die Favela-Kicker und ihr Pausenspektakel
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Täglich stehen die Kinder und Jugendliche in Salvador/Bahia und den anderen Städten, in denen die deutsche Mannschaft spielt, auf dem Platz. Rund 200 sind es an diesem Tag. Die Zeit haben sie: Während der WM ist in Brasilien schulfrei.

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Initiiert wird das Sozialprojekt von der Gesellschaft für Zusammenarbeit (GIZ), finanziert wird es vom Bundesentwicklungsministerium. Aber auch brasilianische Partner sind beteiligt. In Salvador/Bahia haben die Veranstalter ein wunderschönes Gelände am Strand gefunden.

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In Workshops wurden die Trainer aus den Gemeinden geschult. Mit einem jugendlichen Assistenten leiten sie die Übungen und beobachten, wie geschickt sich ihre Schützlinge auf dem Kleinfeld bewegen.

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Der brasilianische Coach Quinho bespricht sich mit einem Trainer des Deutschen Fußballbundes. Ziel ist es, dass sich die soziale Kompetenz der Kinder und Jugendlichen während ihrer Zeit im Sportcamp verbessert.

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Der Platz ist klein und natürlich nicht professionellen Ansprüchen gewachsen. Aber darum geht es bei dem Projekt auch nicht.

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Auch Mädchen sind hier am Ball. Während die einen dribbeln, passen und schießen, machen sich die Ersatzspieler schon bereit für ihren Einsatz.

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Gespielt wird in unterschiedlichen Altersgruppen. Aber alle müssen den Ball in einem der kleinen Tore unterbringen. Fernschüsse sind hier sicher nicht angebracht.

Salvador/BahiaDie Fußballkanzlerin muss sich noch gedulden, bevor sie auf der Ehrentribüne in der Arena Fonte Nova Platz nehmen darf. Obwohl das Spiel Deutschland gegen Portugal um 13 Uhr Ortszeit (18 Uhr MESZ) angepfiffen wird, sieht das Protokoll ein längeres Warm-Up für Angela Merkel vor.

Das führt sie mit ihrer Entourage auch an einen der langen Stadtstrände von Salvador/Bahia – mitten hinein in ein deutsch-brasilianisches Fußballfestival. Am Tag vor ihrem Besuch ist Coach Quinho noch viel zu sehr mit Fingerzeigen, anfeuern und auswechseln beschäftigt als schon an Merkel zu denken.

Der Brasilianer ist einer der Trainer, die in einem Programm der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) ausgebildet wurde. Rund 200 Kinder und Jugendliche aus den Favelas in der Umgebung jagen an diesem Nachmittag dem Ball nach.

Dass die jungen Kicker derzeit täglich zwischen der Avenida Octávio Mangabeira und dem Meer trainieren können, haben sie ihrer Regierung und einer Idee aus Deutschland zu verdanken. „Während der Weltmeisterschaft haben in Brasilien alle Schulen geschlossen“, erzählt Henning Schick, Projektleiter der GIZ.

„Deshalb bieten wir den Kindern und Jugendlichen in den Spielorten der deutschen Nationalmannschaft ein Alternativprogramm an – ein tägliches Sportcamp, das bis zum Ende der WM dauert.“ Zwischendurch gibt es regelmäßig ein großes Festival mit Musik und Tanz zum Sport. So wie auch bei Merkels Auftritt.

Betreut werden die Favela-Kicker von Trainern wie Quinho, denen jeweils ein Jugendlicher assistiert. In einem einwöchigen Workshop wurden sie von Trainern des Deutschen Fußballbundes (DFB) eingestimmt. Die GIZ lieferte den sozialen Mehrwert.

Gespielt wird auf brasilianische Art
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4 Kommentare zu "Unser WM-Reporter: Merkels Fußspuren in Brasilien"

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  • Die Imagepflege unser Führerin obliegt wie immer den speichelleckenden "Presstituierten", die sich wieder mal für nichts zu schade sind. Möge eine geschmacksverirrte Anaconda sich Madame No einverleiben.

  • Wenn die "Beliebtheitsförderung" vom Steuerzahler bezahlt wird, ist Veruntreuung oder Missbrauch von Steuergeldern!

  • Merkel will ihre sogenannte "Beliebtheit" fördern. n-tv WELT, SPIEGEL, BILD alle helfen mit !

    Sie liegt schon bei 1200 % lt. FORSA und TESLA jeder will nur die baby-brüllende Merkel knuddeln !!!!

  • Frau Merkel soll sich bitte und die Dinge kümmern, wofür sie vom Bürger bezahlt wird. Wie wär's z. B. mit weiteren Gesprächen mit Herrn Putin zur Deseskalation in der Ukraine-Krise?
    Stattdessen reist sie auf Steuerzahlerkosten zu einem Fußballspiel. Soll sie doch bitte auf eigene Kosten reisen und ihren eigenen Urlaub dafür belasten. Wieso soll eigentlich der Steuerzahler für diesen Unsinn aufkommen?

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