WM-Aus
Der turbulente Fußball-Sommer des Shkodran Mustafi

Bundestrainer Löw muss bei der WM in Brasilien einen weiteren Ausfall verkraften: Shkodran Mustafi zog sich beim Achtelfinalsieg gegen Algerien einen Muskelbündelriss zu. Für den Abwehrspieler ist die WM damit zu Ende.
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Porto AlegreAls letzter DFB-Spieler in den Kader, als erster raus aus der WM. Shkodran Mustafi hat turbulente Turniertage hinter sich. „Mustafi hat seine Sache ordentlich gemacht“, sagte Bundestrainer Joachim Löw. Ein Muskelbündelriss im linken Oberschenkel beendete die Weltmeisterschaft für den 22-Jährigen beim 2:1 gegen Algerien dann aber jäh. Es war der bittere Schlusspunkt unter einen denkwürdigen Fußball-Sommer für den nun viermaligen Nationalspieler.

Mustafi hatte schon seinen Urlaub auf Ibiza geplant, als er durch das verletzungsbedingte Aus von Marco Reus von Löw noch nachnominiert wurde. „Es war nicht schlimm, den Urlaub abzusagen“, erklärte der Profi von Sampdoria Genua schon vor seinem WM-Debüt. „Für einen jungen Spieler bei dem größten Turnier dabei zu sein, ist eine Riesenerfahrung. Man versucht mitzunehmen, was alles geht.“

Es ging eine ganze Menge. Drei WM-Spiele, darunter im Achtelfinale ein Startelf-Einsatz, stehen in seiner Turnier-Statistik. Trotz allen Lobes von Trainern und Mitspielern war der Innenverteidiger bei seinem Einsatz auf der rechten Außenbahn gegen Algerien überfordert. Das schmerzhafte WM-Aus passt da irgendwie ins Bild. Trotzdem könnte er für die Bundesliga interessant werden.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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