WM-Spieltagvorschau
Italien trifft auf Überraschungsteam Costa Rica

Nach dem gelungenen Start sieht sich Italien der Turnierüberraschung Costa Rica gegenüber. Die Schweiz ist gegen Frankreich gefordert. Und auch das Spiel der DFB-Auswahl gegen Ghana wirft seinen Schatten voraus.
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Italien verwundert. Trotz bestandener Hitzeprobe im Dschungel beschäftigen den viermaligen Weltmeister vor dem Spiel gegen Gruppenschreck Costa Rica Hitze-Sorgen und sogar eine „gesunde Angst“. Die Squadra Azzurra ist durch den Coup der Ticos gegen Uruguay aufgeschreckt und will an der schwülen Nordostküste unbedingt vermeiden, als nächster Fußball-Weltmeister zu stürzen. „„Costa Rica wird wahrscheinlich mit dem Temperaturen besser zurecht kommen“, sagte Italiens Mittelfeldspieler Daniele De Rossi vor der Partie am Freitag (18.00 Uhr MESZ/ARD) in Recife und sogar von schrillenden „Alarmglocken“.

Gegner Costa Rica hingegen hofft auf einen entscheidenden Vorteil durch die Mittagshitze am Spielort. „Wir werden von dem sehr heißen Klima profitieren“, urteilte Mittelfeldspieler Christian Bolaños selbstbewusst. „Wir sind es gewohnt, bei diesen Temperaturen zu spielen, das wird uns nutzen und Italien schaden.“ Und auch die Azzurri, die vergangene Woche in der Hitzeschlacht von Manaus noch mit 2:1 gegen England gewonnen hatten, machen sich dieses Mal Sorgen um das Klima. „Hitze-Alarm in Recife“, titelte die „Gazzetta dello Sport“

In der Gruppe E stehen sich die zum Start des zweiten Spieltags die siegreichen Teams aus Frankreich und der Schweiz gegenüber. Der Sieger des Nachbarschaftsduells in Salvador (21.00 Uhr) dürfte schon für die K.o.-Runde planen können. Abgeschlossen wird der Tag mit der Partie in Curitiba (24.00 Uhr) zwischen Honduras und Ecuador, die ihre Spiele zum Turnierstart verloren hatten und beide dringend Punkte brauchen.

Seine Schatten voraus wirft auch das Duell Deutschland gegen Ghana (21.00 Uhr MESZ/ARD). Kaum hat Joachim Löw eine verheißungsvolle WM-Formation gefunden, da muss er die Portugal-Siegerelf wohl notgedrungen schon wieder umbauen. Der sich abzeichnende Ausfall von Innenverteidiger Mats Hummels gegen Ghana wird aber nicht den WM-Veteranen Bastian Schweinsteiger und Miroslav Klose nützen, die auch am Samstag in Fortaleza als „Spezialkräfte“ zunächst wieder nur Bankdrücker sein dürften. WM-Neuling Shkodran Mustafi dagegen gilt plötzlich als Favorit, falls Hummels tatsächlich ersetzt werden muss.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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