Energiebedarf
Niedrigere Heizkosten dank mildem Herbst

Die Abrechnung für das vergangene Jahr wird nicht so hoch ausfallen wie anfangs befürchtet. Grund sind die milden Temperaturen zum Jahresende.
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BerlinDie milden Temperaturen von September bis Dezember bewahren Mieter und Hauseigentümer vor einer allzu hohen Heizkostenrechnung. Der niedrige Energiebedarf und die stabilen Preise im vierten Quartal gleichen den langen und kalten Winter Anfang 2013 aus, wie der Deutsche Mieterbund am Donnerstag in Berlin mitteilte. Damit werde die Heizkostenabrechnung für das vergangene Jahr nicht so hoch ausfallen wie noch Mitte 2013 befürchtet.

Der Mieterbund hatte im Oktober einen Anstieg der Heizkosten um bis zu 18 Prozent prognostiziert. So schlimm wird es nicht kommen: Wer mit Fernwärme heizt, müsse mit einem Anstieg der Heizkosten um acht Prozent rechnen, wer mit Gas heizt, mit einem Plus von rund sechs Prozent, wie Mieterbund-Geschäftsführer Ulrich Ropertz der Nachrichtenagentur AFP sagte. Wer mit Heizöl heizt, der könne sich sogar über einen Rückgang der Heizkosten um ein Prozent freuen.

Der Winter 2013 war sehr kalt und lang gewesen. Bis Mai stiegen die Heizkosten nach Berechnungen des Mieterbundes um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Zum Jahresende hin aber mussten Mieter und Hausbesitzer weniger heizen als im selben Zeitraum 2012. Gleichzeitig profitierten sie von den stabilen Energiepreisen: Gas wurde im Jahresdurchschnitt nur 1,2 Prozent teurer, Fernwärme um 3,1 Prozent, und der Ölpreis sank sogar um rund sechs Prozent.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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