Energiebranche
Die schwierige Erneuerung

Europas Energiekonzerne rüsten sich für die Zukunft - mit mehr Geld für die Forschung. Denn ihre Kraftwerke, früher wahre Goldesel, sind oft nur noch Ballast, alte Geschäftsmodelle inzwischen entwertet.
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BerlinFür die großen Energiekonzerne sind die Zeiten hart geworden. Früher verbuchten sie Jahr für Jahr satte Gewinne, verfügten über prall gefüllte Kriegskassen und mussten sich nicht ernsthaft um neue Kunden und neue Geschäftsfelder bemühen.

Doch diese goldenen Jahrzehnte sind lange vorüber. Bei Unternehmen wie Eon oder RWE herrscht pure Not. Die Antworten auf die Herausforderungen sind unterschiedlich. Einige setzen auf Innovationen, andere haben noch keine Ideen und stecken mitten in der Umorientierung. Das belegt der Innovationsindex, den die European School of Management and Technology (ESMT) erstellt hat. Das Handelsblatt stellt den Index vor.

Die ESMT-Forscher haben 16 große europäische Energieversorger untersucht. Ihr Befund: "Zwischen den Unternehmen gibt es Unterschiede. EDF und RWE sind stark in Forschung und Entwicklung, also ,Research-Leader‘. Beide Unternehmen können eine echte Patentkultur vorweisen", sagt Christoph Burger, der den Index mit seinem Kollegen Jens Weinmann erarbeitet hat.

Bei RWE schlugen beispielsweise die Aktivitäten in den Bereichen intelligente Stromnetze, Elektromobilität oder Energiedienstleistungen zu Buche. Das Unternehmen engagiert sich aber auch bei der Effizienz von Braunkohlekraftwerken.

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