Erneuerbare Energien
Heiße Woche für den Wüstenstrom

Die Desertec Industrie Initiative will Solarstrom aus Nordafrika nach Europa bringen. Inzwischen springen große Partner aber ab. Zu behäbig agiere die Führungsebene, heißt es. Ein Aufsichtsrat könnte Abhilfe schaffen.
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DüsseldorfEs ist still geworden um die Wüstenstrom-Initiative. Doch das wird sich in der kommenden Woche ändern. Am Dienstag und Mittwoch tagen die Gesellschafter und Partner der Desertec Industrie Initiative (DII) in Kassel. Es geht um viel: Die Gesellschafter müssen darüber abstimmen, ob und wie die DII nach 2014 weitermachen soll. Ende nächsten Jahres laufen nämlich die Verträge aus.

Klar ist schon jetzt, dass die Strukturen des Konsortiums professioneller werden müssen. „Die DII ist bei wichtigen Entscheidungen zu langsam“, ist aus Kreisen des Konsortiums zu hören.

So musste die DII im Juli erst eine Gesellschafterversammlung einberufen, um den wochenlangen Streit an der Spitze zu beenden. Paul van Son durfte schließlich bleiben, Aglaia Wieland musste gehen.

Um solche Entscheidungen zu beschleunigen, sollen neue Gremien geschaffen werden. „Die Gründung eines Aufsichtsrats ist in Kassel ein Thema“, ist zu hören. Im Juli hatte sich bereits Frank-Detlef Drake, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses der DII, für bessere Strukturen ausgesprochen.

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Heiße Woche für den Wüstenstrom

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Neue Einnahmequellen sollen erschlossen werden

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