Erneuerbare Energien
Vorn dranbleiben!

Wer hoffte, die Energiewende würde Deutschland ein Beschäftigungswunder verschaffen, hat sich geirrt. Statt die Entwicklung voranzutreiben, streichen heimische Solarfirmen nun Arbeitsplätze. Neue Ideen sind gefragt.
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Das hat sich BMW-Erbe Stefan Quandt sicherlich anders vorgestellt. Der Großaktionär von Solarwatt musste diese Woche ein weiteres Sparprogramm anschieben. So kürzt der Solarpionier seine Beschäftigtenzahl um fast die Hälfte. Dabei war das Dresdener Unternehmen erst im Frühjahr aus der Insolvenz neu gestartet. Hoffnung keimte.

Solarwatt hat wie manch anderer Konkurrent die Marktentwicklung in Deutschland falsch eingeschätzt. Denn in diesem Jahr schrumpft das Geschäft voraussichtlich auf drei bis vier Gigawatt. Das ist weniger als die Hälfte des Rekordjahres 2012. Und 2014 dürfte es noch einmal rapide abwärtsgehen, erwarten Experten.

Schuld ist die Solarförderung. Zuerst sorgte sie viele Jahre lang für einen Boom bei Herstellern und Installateuren von Solaranlagen. Jetzt schrumpft der Markt im selben Tempo. Und damit schrumpfen auch die Unternehmen, oder sie gehen gleich in die Insolvenz.

Wer geglaubt hat, dass die Energiewende uns ein Beschäftigungswunder beschert, dürfte spätestens jetzt aus seinem Öko-Traum erwachen – und das ist gut so.

Viele Tausend Arbeitsplätze sind neu entstanden. Bei den Herstellern von Solar- und Windkraftanlagen, bei Projektierern großer Ökostromparks sowie bei Handwerksbetrieben, welche die Anlagen aufbauen und betreuen.

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