Koalitionsgespräche
Windparks erhalten länger Förderungen

Union und SPD wollen Windräder länger fördern. Bis Ende 2019 soll der Bund nun 19 Cent pro Kilowattstunde zahlen. Eigentlich wäre die Förderung 2017 ausgelaufen. Für die Verbraucher könnte der Plan teuer werden.
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BerlinUnion und SPD haben sich darauf verständigt, die hohe Anfangsförderung für Windräder in Nord- und Ostsee im Falle einer großen Koalition zu verlängern. Man werde das entsprechende Modell der Finanzierung bis Ende 2019 verlängern, sagte der amtierende Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) am Donnerstag in Berlin. Damit sieht er Investitionssicherheit gegeben.

Bisher gibt es nur bis 2017 für angeschlossene Meer-Windparks eine Anfangsvergütung von 19 Cent pro Kilowattstunde für einen Zeitraum von acht Jahren. Die Branche hatte auf eine Verlängerung gepocht, damit der Ausbau nicht kollabiert. Er soll ohnehin kleiner als geplant ausfallen, da es viele Probleme gibt. Die Bürgern zahlen die Förderkosten über den Strompreis mit.

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sprach von einem Durchbruch. Mit der Verlängerung des so genannten Stauchungsmodells könnten weitere Offshore-Anlagen geplant und finanziert werden.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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