Kompromiss
Einigung im Solarstreit mit China gilt ab Dienstag

Die Strafzölle für chinesische Hersteller von Solarmodulen sollen damit weitgehend ein Ende haben. Der entsprechende Kompromiss zwischen der EU und China kann am kommenden Dienstag in Kraft treten.
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BrüsselDie Einigung im Handelsstreit der Europäischen Union mit China über den Import chinesischer Solarmodule kann am Dienstag in Kraft treten. Die Europäische Kommission segnete den vor einer Woche getroffenen Kompromiss am Freitag ab, wie die EU-Behörde mitteilte. Demnach stimmte auch die große Mehrheit der Mitgliedstaaten für die Einigung, die Strafzöllen für chinesische Solarmodul-Hersteller weitgehend ein Ende machen soll.

Die EU hatte seit einigen Monaten Strafzölle auf die Importe von Solarmodulen aus der Volksrepublik erhoben, da sie den dortigen Herstellern Dumping vorwarf. Im August wären die Zölle deutlich gestiegen. Die Kommission einigte sich mit Peking nun nach eigenen Angaben auf Mindestpreise für den Import chinesischer Module. Zudem wurde eine Obergrenze für den Import in die EU festgelegt.

An die Vereinbarung wollen sich rund zwei Drittel der chinesischen Solarunternehmen halten. Für das übrige Drittel werden die Strafzölle hingegen weiter gelten und ab August auf 47,6 Prozent erhöht. Die europäischen Solarhersteller sind bei dem Thema höchst zerstritten: Eine Allianz von Firmen hatte die Strafzölle mit massiver Lobbyarbeit vorangetrieben, andere Unternehmen lehnten dieses Vorgehen ab.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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