Schutz vor Hurrikans
Mega-Windparks schwächen Stürme ab

Offshore-Windparks von gigantischen Ausmaßen könnten Küstenstädte vor den Auswirkungen von Hurrikans schützen. Der Bau der Anlage wäre zwar extrem kostspielig, würde sich andererseits aber doppelt rentieren.
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DüsseldorfRiesige Windparks auf See können Küstenstädte vor verheerenden Stürmen wie „Katrina“ oder „Sandy“ schützen: Die Turbinen könnten Wind und Brandung abmildern, schreiben Forscher in einer aktuell im Fachmagazin „Nature Climate Change“ veröffentlichten Studie.

Demnach hätten der Hurrikan „Katrina“ die US-Stadt New Orleans im Jahr 2005 und der Tropensturm „Sandy“ die US-Städte New York und New Jersey im Jahr 2012 nie so verwüsten können, wenn zu der Zeit vor der Küste in großem Maßstab Windräder gestanden hätten.

Forscher simulierten die Auswirkungen von zehntausenden Windrad-Turbinen vor der Küste von  durch Wirbelstürmen gefährdeten Städten. Sie fanden heraus, dass Turbinen-Blätter, die die Energie des Windes in sehr starkem Ausmaß abbremsen, eine merkliche Auswirkung auf die innere Dynamik von Wirbelstürmen haben können. „Die kleinen Turbinen können das Monster zurückdrängen“, sagte Cristina Archer von der US-Universität von Delaware.

Im Falle von Hurrikan „Katrina“ hätte die Wind-Spitzengeschwindigkeit um bis zu 158 Kilometer pro Stunde verringert werden können. Der Sturm erreichte seinerzeit eine Maximal-Geschwindigkeit von 282 Kilometer pro Stunde.

Die Kraft der durch „Katrina“ ausgelösten Sturmflut mit gewaltigen Wellen hätte der Studie zufolge um bis zu 79 Prozent verringert werden können. Ähnliches gilt demnach für "Sandy".

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Mega-Windparks schwächen Stürme ab

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Mega-Windpark mit 78.000 Windrädern

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