Sinkende Einnahmen
Umweltbundesamt warnt Stromriesen vor Panikmache

Klagen über Verluste mit Gas- und Kohlkraftwerken und angekündigte Schließungen: Stromkonzerne beschweren sich seit Monaten über sinkende Einnahmen. Das Umweltbundesamt sieht dennoch keine Blackout-Gefahr.
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OsnabrückDas Umweltbundesamt hat die Energieunternehmen vor Panikmache wegen ihrer sinkenden Einnahmen aus dem Stromgeschäft gewarnt. „Es sind genügend Kraftwerkskapazitäten vorhanden, und wegen des europäischen Netzverbunds können auch andere einspringen, um die Lücke zu füllen“, sagte der Abteilungsleiter Energie, Klaus Müschen, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Freitag). „Es besteht also keine Gefahr, dass in Deutschland die Lichter ausgehen.“

Seit Monaten klagen Stromkonzerne wegen der Energiewende über Verluste mit Gas- und Kohlekraftwerken und kündigen Schließungen an. Nach Medienberichten könnten von den bundesweit rund 90.000 Megawatt Erzeugung bis zu 20 Prozent zur Disposition stehen.

Das Umweltbundesamt empfiehlt, den Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter voranzutreiben. „Die Unternehmen sollten nicht tatenlos auf die Ergebnisse der Bundestagswahl warten. Die Förderung wird nach dem 22. September vermutlich modifiziert, grundsätzlich wird sie aber weiterlaufen“, sagte Müschen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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