„Suedlink“-Trasse
Landkreise kritisieren mangelnde Transparenz

Mehrere Landkreise fordern den Neustart bei der Suedlink-Trassenplanung. Der Plan sei das Ergebnis einer unfachlichen und intransparenten Vorfestlegung durch die Bundesnetzagentur und den Netzbetreiber Tennet.
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Die geplante Höchstspannungstrasse „Suedlink“ sorgt noch vor der offiziellen Beantragung in den betroffenen Bundesländern für Ärger. Wegen fehlender Nachvollziehbarkeit muss der am 10. Oktober vom Netzbetreiber Tennet veröffentlichte Vorentwurf zum Trassenverlauf nach Ansicht mehrerer Landkreise aus Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen zurückgezogen werden. Das fordert der Landrat des Landkreises Hameln-Pyrmont, Tjark Bartels (SPD), am Montag im Umweltausschuss des niedersächsischen Landtags in Hannover. Der Trassenplan sei das Ergebnis einer unfachlichen und intransparenten Vorfestlegung durch die Bundesnetzagentur und den Netzbetreiber Tennet.

Bartels betonte, er spreche für sieben vom Trassenverlauf betroffene Landkreise und Regionen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Vertreter von Tennet verwiesen im Ausschuss auf den frühen Zeitpunkt des Verfahrens. Der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, Paul-Georg Garmer, kündigte an, Tennet werde noch in diesem Jahr seinen Vorschlag für den Trassenverlauf bei der Bundesnetzagentur einreichen. Mit dem Netzausbau soll vor allem mehr Windstrom aus dem Norden und Osten in den Süden kommen. „Suedlink“ gilt als „Hauptschlagader“ der Energiewende.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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