UN-Klimakonferenz

Arme Länder benötigen mehr Geld für Klimaschutz

Die Entwicklungsländer brauchen Hilfe, um Naturkatastrophen infolge des Klimawandels wie etwa den Taifun „Haiyan“ bewältigen zu können. Auf der UN-Klimakonferenz in Warschau haben sie nun ihre Pläne vorgestellt.
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In Papua-Neuguinea werden die tropischen Regenwälder abgeholzt. Das wirkt sich auch auf das Klima aus – und damit auf die ärmsten Länder der Welt. Quelle: dpa/picture alliance

In Papua-Neuguinea werden die tropischen Regenwälder abgeholzt. Das wirkt sich auch auf das Klima aus – und damit auf die ärmsten Länder der Welt.

(Foto: dpa/picture alliance)

WarschauDie Gruppe der 48 ärmsten Staaten der Erde haben auf der UN-Klimakonferenz in Warschau am Donnerstag ihre Pläne für eine Anpassung an Klimaveränderungen vorgestellt. „Die Wissenschaft zeigt klar, dass ein bedeutendes Ausmaß des Klimawandels unvermeidlich ist“, sagte Christiana Figueires, die Generalsekretärin des UN-Klimasekretariats. „Der Taifun Haiyan ist nur das letzte einer Reihe von extremen Wetterereignissen, und wir wissen, dass weitere folgen werden.“

Umso mehr bräuchten die ärmsten und oft besonders verwundbaren Länder Geld und Technologien, um die Folgen klimatischer Veränderungen und von Naturkatastrophen besser bewältigen zu können. „Es ist auch klar, dass die Unterstützung für diese Länder derzeit unzureichend ist und dringend verstärkt werden muss“, betonte Figuieres.

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So benötigt Kambodscha Geld, um seine Wasserversorgung und Landwirtschaft in Zeiten der Klimaveränderungen zu sichern. Angola will seine Fischerei an die neuen Bedingungen anpassen.

Zur Gruppe der am wenigsten entwickelten Staaten gehören 33 afrikanische und zehn asiatische Länder sowie Haiti und fünf Südpazifik-Inselstaaten.

  • dpa
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