Aktien, Anleihen oder Gold: Wo ließ sich in zehn Jahren die höchste Rendite erzielen?

Aktien, Anleihen oder Gold
Wo ließ sich in zehn Jahren die höchste Rendite erzielen?

Seit Anfang des Jahres ist der Kurs für Gold massiv eingebrochen. Was aber heißt das für Anleger, die schon vor zehn Jahren in das Edelmetall investiert haben? Wären Aktien oder Anleihen doch die bessere Wahl gewesen?
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Auch der Einbruch des Goldpreises um mehr als 23 Prozent seit Januar kann nicht darüber hinwegtäuschen: Anleger, die vor zehn Jahren das Edelmetall kauften, stehen heute im Schnitt wesentlich besser da als Anleger, die Aktien oder Anleihen kauften. Über eine Rendite von knapp 13,3 Prozent im Jahr durfte sich der Goldinvestor freuen.

Aktien brachten gemessen am Index MSCI World inklusive der Dividenden durchschnittlich eine Rendite von 6,6 Prozent. Wer Staatsanleihen kaufte, musste sich gemessen am Citi World Global Bond Index mit einer Rendite von 3,3 Prozent begnügen.

Noch deutlicher ist der Unterschied zwischen festverzinsten Papieren und Aktien in Deutschland. 9,5 Prozent hat der Dax in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich pro Jahr zugelegt. Wer im Juni 2003 eine zehnjährige Bundesanleihe kaufte, kam dagegen nur auf eine jährliche Rendite von etwas unter vier Prozent. Doch selbst dieser niedrige Wert relativiert sich, wenn man die Lage heutiger Investoren berücksichtigt. Die zehnjährige Bundesanleihe rentiert derzeit bei mageren 1,6 Prozent

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