Altersdurchschnitt
Welche Stadt in Deutschland ist am jüngsten?

Der Demographie-Wandel lässt grüßen: Gegenüber vielen anderen Ländern ist Deutschland mit einem Durchschnittsalter von 45 Jahren recht alt. Am jüngsten ist die Bevölkerung in zwei Orten ein und desselben Bundeslandes.
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Studenten, das ist klar, drücken den Altersdurchschnitt der Bevölkerung nach unten. Daher haben Studentenstädte wie Tübingen, Freiburg, Münster, Heidelberg und Freising eine besonders junge Bevölkerung. Kein Wunder: In Tübingen etwa sind von insgesamt 84.000 Einwohnern rund 28.000 Studenten. Der grüne Oberbürgermeister Boris Palmer liegt mit 41 Jahren exakt im Durchschnitt.

Die jüngste Bevölkerung aber lebt in den niedersächsischen Kleinstädten Vechta und Cloppenburg. Dort sind die Einwohner im Schnitt nur ganz knapp über 40 Jahre alt. Zum Vergleich: Im thüringischen Suhl sind die Menschen im Schnitt knapp fünfzig Jahre alt – das gilt auch für Greiz oder das sächsische Görlitz. Eine überdurchschnittlich alte Bevölkerung haben jedoch nicht nur ostdeutsche Kommunen, die unter der Abwanderung der Jüngeren leiden. Auch die betuchte Kurstadt Baden-Baden kommt auf ein Durchschnittsalter von fast 48 Jahren.

International gesehen ist Deutschland mit einem Durchschnittsalter von 45 Jahren recht alt. Die Argentinier dagegen sind im Schnitt nur 30, die Chinesen 35 und die Franzosen 40 Jahre alt.

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