Altersvorsorge
Wie viel gesetzliche Rente ist drin?

„Die Rente ist sicher.“ Dieser Satz gilt schon lange nicht mehr – im Gegenteil. Viele machen sich angesichts der hohen Beiträge, die sie einzahlen, Illusionen. Nur die wenigsten werden aber die maximale Rente beziehen.
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Wer sich nur auf seine gesetzliche Rente verlässt, kann den gewohnten Lebensstandard im Alter nicht halten. Dennoch machen sich viele angesichts der hohen Beiträge, die sie einzahlen, noch immer Illusionen darüber, was sie am Ende rausbekommen.

Die Rentenversicherung hat nachgerechnet: Selbst wer 45 Jahre lang Höchstbeiträge gezahlt hat, kommt 2013 „nur“ auf eine Monatsrente von 2 320 Euro. Der Höchstbeitrag liegt derzeit etwas über 1 000 Euro im Monat und wird in Westdeutschland ab einem Einkommen von 5 800 Euro im Monat fällig. Dennoch werden nur die wenigsten die maximale Rente beziehen. Denn kaum jemand erreicht die dafür erforderlichen 45 Beitragsjahre, zum Beispiel weil man erst mit Ende 20 das Studium abgeschlossen hat.

Früher wurden dafür Ausbildungsausfallzeiten bei der Rente gutgeschrieben, doch die sind den zahlreichen Rentenspargesetzen weitgehend zum Opfer gefallen. Dennoch ist die Rendite der Rentenbeiträge immer noch positiv. Das liegt vor allem an der Rentenbezugsdauer. Mit 19 Jahren leben die Menschen heute nach Rentenbeginn im Durchschnitt mehr als doppelt so lange wie bei der Einführung der dynamischen Rente 1957.

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