Energieverbrauch
Was ist ein intelligentes Stromnetz?

Ein guter Teil des Stroms stammt heute aus Wind- und Solarenergie. Damit steht Deutschlands Stromnetz vor einer Herausforderung: Es muss intelligent werden. Sonst drohen Unternehmen und Verbrauchern Stromausfälle.
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Unterstützt von der Bundesregierung arbeiten die Netzbetreiber am „Smart Grid“, dem intelligenten Stromnetz. Das Stromnetz besteht aus konventionellen Kraftwerken sowie Wind- und Sonnenenergie-Anlagen jeder Größe, die über ein 1,8 Millionen Kilometer langes Netz von Freileitungen und Erdkabeln mit Millionen Stromabnehmern in Haushalten und Betrieben verbunden sind.

Damit es keine Stromausfälle gibt, müssen Stromeinspeisung und Stromabnahme stets ausgeglichen sein. Da heute ein Viertel des Stroms von Wind- und Solaranlagen produziert wird, deren Stromabgabe stark schwankt, ist das eine Herausforderung. „Eine intelligente IT-Infrastruktur und neue Hard- und Softwarekomponenten können das Stromnetz effizienter machen“, glaubt Ingo Denkewitz, Smart-Grid-Experte bei GE.

Intelligent soll das Stromnetz werden, indem es mit einem Datennetz gekoppelt wird. Dieses soll Informationen liefern, wo wie viel Strom produziert wird und Stromgeräten Signale senden, wann sie Strom abnehmen sollen. So könnten Akkus von Elektroautos nachts laden – oder dann, wenn Wind weht und die Sonne scheint.

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