Festtage
Wo kommen die deutschen Weihnachtsbäume her?

Oh Tannenbaum: Die Deutschen feiern Weihnachten ganz traditionell mit Tanne oder Fichte in der Wohnung. Das beschert den Verkäufern einen guten Umsatz. Doch woher stammen die meisten Weihnachtsbäume eigentlich?
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Ein Weihnachten ohne Lametta und Christbaumkugeln ist für viele Deutsche undenkbar. Und so kaufen die Menschen in unserem Land immer mehr Weihnachtsbäume: Waren es zu Beginn des Jahrtausends noch 24 Millionen Stück, so standen 2012 bereits 29,5 Millionen in Wohnzimmern, Fußgängerzonen, Hotel-Foyers oder Firmen-Kantinen. Und weil ein Weihnachtsbaum ungefähr zehn Jahre alt wird, dürfte die Gesamtzahl auf den Plantagen zehnmal so hoch sein.

Noch schneller als der Absatz stieg zuletzt allerdings der Umsatz der Verkäufer: Die Erlöse kletterten von gut 400 Millionen auf zuletzt 700 Millionen Euro. Denn auch die Preise steigen: Eine der beliebten Nordmanntannen kostet zwischen 16 und 23 Euro pro Meter, Fichten gibt es hingegen schon für 10 bis 14 Euro.

Die allermeisten Weihnachtsbäume kommen aus heimischen Wäldern. Die wichtigste Zuchtregion ist das Sauerland, aber auch in Niedersachsen und Schleswig-Holstein wird viel angebaut. Nur ein kleiner Teil der Bäume wird aus dem Ausland eingeführt, vergangenes Jahr waren es amtlichen Angaben zufolge gut 2,2 Millionen. Der Export ist noch geringer, 2012 belief er sich auf lediglich 700000 Exemplare.

Dass das Geschäft anzieht, hat mehrere Gründe. Einerseits gibt es immer mehr Single-Haushalte. Andererseits verzeichnen die Baumschulen seit einigen Jahren wachsendes Interesse an einem zusätzlichen Baum für den Garten, die Terrasse oder den Balkon.

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