Geldanlage Warum schlagen Fondsmanager den Index so selten?

Kaum ein Mischfonds-Manager konnte zwischen 2007 und 2012 seinen Vergleichsindex schlagen. Dafür ist nicht nur die Finanzkrise verantwortlich. Viel entscheidender ist ein genereller Grund.
7 Kommentare
Gegen den Vergleichsindex verloren: Vielen Fondsmanagern ist das Crash-Jahr 2008 nicht gut bekommen. Quelle: gms

Gegen den Vergleichsindex verloren: Vielen Fondsmanagern ist das Crash-Jahr 2008 nicht gut bekommen.

(Foto: gms)

Die Bilanz der Fondsmanager ist alles andere als berauschend. Nur jeder zehnte international anlegende Manager eines Mischfonds konnte im Zeitraum von 2007 bis 2012 seinen Vergleichsindex schlagen. Das zeigt eine Auswertung des Handelsblatts. 

Der Grund: Viele Fondsmanager haben sich in den Jahren der Finanzkrise mit ihren starken Börsenschwankungen verhoben. Noch entscheidender allerdings ist ein genereller Grund: Jeder Fonds hat laufende Kosten, die vom Fondsvermögen abgezogen werden. Schließlich will der Fondsmanager für seine Auswahl der Aktien bezahlt werden. So startet etwa jedes Aktiendepot jährlich aufs Neue mit einem Renditenachteil von 1,5 bis zwei Prozentpunkten.

Dennoch schaffen es einige Fondsmanager immer wieder, langfristig mehr Rendite zu erwirtschaften als der Index. Das sind meistens erfahrene Fondsverwalter, die es verstehen, in Börsenkrisen ihre Bestände rechtzeitig zu sichern und in guten Zeiten die attraktivsten Werte ausfindig zu machen. Deshalb sollten Anleger auf Manager mit langfristig guter Bilanz setzen oder eben Indexfonds kaufen.

Startseite
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%