Smartphones
Wie viel verdient Apple an einem iPhone?

Apples Verkaufsschlager ist eine wahre Geldquelle für den Konzern. Auftragsfertiger in Asien und hohe Verkaufspreise machen es möglich. Doch sind die Produktionskosten wirklich so niedrig, wie häufig behauptet wird?
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Mehr als 130 Millionen iPhones hat Apple im letzten Jahr weltweit verkauft. In diesem Jahr dürften es sogar noch mehr werden – zumal der US-Konzern Gerüchten zufolge heute ein verbessertes Modell des iPhone 5 vorstellen will. In Deutschland nutzen derzeit mehr als sechs Millionen Menschen das begehrte Handy.

Für Apple sind die Smartphones eine wahre Goldgrube: So verlangt der Konzern für die Version mit 16 Gigabyte Speicherplatz auf dem wichtigen US-Heimatmarkt umgerechnet 500 Euro – und kann davon Schätzungen zufolge am Ende zwischen 49 und 59 Prozent behalten. Tatsächlich belaufen sich die Materialkosten nach Angaben der Marktforschungsfirma iSuppli nur auf 150 Euro. So kostet der Akku zum Beispiel 3,50 Euro, das Display dagegen 33,50 Euro. Dazu dürften demnach noch einmal Produktions-, Entwicklungs- und Transportkosten in Höhe von maximal 100 Euro kommen. Der Rest verbleibt bei Apple.

Übrigens: Die Materialkosten für ein iPhone 5 mit 32 statt 16 Gigabyte Speicherplatz liegen laut iSuppli keine zehn Euro höher. Im Laden ist es aber mehr als 100 Euro teurer.

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