Suche nach Wirkstoffen: Lässt sich Krebs ausrotten?

Suche nach Wirkstoffen
Lässt sich Krebs ausrotten?

Einzelne Krebsarten sind heute schon gut behandelbar. Nach und nach machen Mediziner Fortschritte in der Therapie. Doch das heißt nicht, dass die Krankheit sich auch irgendwann ausrotten lässt.
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Diese Hoffnung wird sich auf absehbare Zeit wohl kaum erfüllen. Denn anders als Infektionskrankheiten wie Pest, Malaria oder Pocken wird Krebs nicht durch Viren, Bakterien oder andere Mikroorganismen übertragen.

Es ist vielmehr eine genetische Krankheit, ausgelöst durch mutierte Gene, die unsere Körperzellen in unkontrollierte Wachstums- und Teilungsprozesse treiben. Es gibt damit keine Infektionsketten, die man durch Impfungen oder Antibiotika unterbrechen könnte. Krebs, so der US-amerikanische Nobelpreisträger Harold Varmus, ist letztlich "eine verzerrte Version unseres normalen Seins".

Auslöser können eine Vielzahl von Faktoren sein: Schadstoffe, andere Krankheiten, aber auch schlicht der normale Alterungsprozess. Vor allem dadurch nimmt die Zahl der Krebserkrankungen stetig zu.

Mit Hilfe von Genforschung und Biochemie erzielen Mediziner aber nach und nach Fortschritte in der Krebstherapie. Sie setzen dabei zum einen auf die Suche nach neuen Wirkstoffen, die ganz gezielt die mutierten Gene angreifen. Zum anderen hoffen sie, mit neuartigen Arzneien und Impfstoffen die körpereigene Immunabwehr gegen die Krebszellen zu aktivieren.

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Überlebensraten haben sich verbessert

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