Unfallzahlen
Wie gefährlich sind die deutschen Straßen?

Die Wahrscheinlichkeit, im Straßenverkehr ums Leben zu kommen, war vor 20 Jahren noch dreimal so hoch wie heute. Doch ein internationaler Vergleich zeigt: Deutschlands Straßen könnten noch sicherer sein.
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Langsam beginnt die Zeit, in der man sich vor Glatteis fürchten muss. Trotzdem passieren im Winter weniger Unfälle als im Hochsommer, wenn alle in die Ferien fahren.

Über das Jahr verteilt liegt die Wahrscheinlichkeit, im Straßenverkehr ums Leben zu kommen, bei 0,0051 Prozent. Denn pro 100.000 Einwohner gab es zuletzt im Jahresschnitt 5,1 Todesfälle. Vor 20 Jahren lag der Wert noch dreimal so hoch, vor 40 Jahren sogar fünfmal. Der Grund: Seit damals hat man mehr Geschwindigkeitsbegrenzungen eingeführt, ebenso die Gurtpflicht, und man hat die Straßen besser beschildert. Außerdem sind die Autos heute einfach sicherer. Die Gesamtzahl aller Unfälle ist so zwar nur leicht gesunken, die der Todesfälle dagegen deutlich.

Doch Deutschlands Straßen könnten noch sicherer sein, das zeigt der internationale Vergleich: Zwar gibt es hier – im Vergleich zu anderen Industrieländern – unterdurchschnittlich viele tödliche Unfälle. Doch es sind noch immer deutlich mehr als in Skandinavien, Benelux, Großbritannien und Irland. Am sichersten ist Schweden – mit jährlich 3,2 Verkehrstoten pro 100.000 Menschen.

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