Zum Tag der deutschen Einheit
Welches Bundesland ist das ökonomisch stärkste?

Metropolen sind meist stärker als die Provinz. Das höchste Bruttoinlandsprodukt pro Kopf hat deswegen ein Stadtstaat. Unter den Flächenländern liegt hingegen schon seit der Wiedervereinigung eine ganz andere Region vorn.
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Das höchste Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf gibt es in Hamburg: 53.000 Euro waren es im vergangenen Jahr. Erst auf Platz drei folgt hinter Bremen Hessen als erstes Flächenland. Doch Stadt- und Flächenstaaten zu vergleichen ist unfair, denn Metropolen sind meist stärker als die Provinz. Tatsächlich erwirtschaftet der Durchschnitts-Wolfsburger, -Frankfurter und -Münchener mehr als ein Hamburger.

Bei den Flächenländern liegt Hessen seit der Wiedervereinigung morgen vor 23 Jahren mit zuletzt 38.000 Euro pro Kopf vorn. Dahinter folgen Bayern und Baden-Württemberg. Einschließlich Hamburg und Bremen lagen mit ihnen fünf der 16 Bundesländer über dem Durchschnitt von etwas mehr als 32.000 Euro.

In Bezug auf das Wachstum des Pro-Kopf-BIP führt unter den West-Ländern Bayern die vergangenen zehn Jahre an. Am stärksten holen aber die neuen Länder auf, wo sich das Pro-Kopf-BIP seit 1990 auf knapp 71 Prozent des deutschen Durchschnitts verdoppelt hat. Doch da die Bevölkerung schrumpft, verharrt der Ost-Anteil an der deutschen Wirtschaftsleistung bei elf Prozent.

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