Digitale Blindenschrift : Wie Taubblinde das Internet entdecken

Digitale Blindenschrift
Wie Taubblinde das Internet entdecken

Taubheit und Blindheit müssen keine Hindernisse mehr für die Nutzung moderner Kommunikationsmittel sein. Ein Programm gibt Seh- und Hörgeschädigten die neuste Technik an die Hand und eröffnet ihnen die digitale Welt.
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Tanisha Verdejo liebt es, im Internet auf Einkaufstour zu gehen. Sie chattet über Facebook, sucht sich im Netz Kochrezepte und schreibt ihren Freunden und Verwandten Emails. Alles ganz normal? Nicht für Verdejo, denn sie ist taubblind.

Noch vor einem Jahr konnte die 40-jährige New Yorkerin, die weder hören noch sehen kann, nichts von alledem tun. Dank neuster Hochtechnologie ist sie nun in der Lage, das Internet für sich zu erobern und auf für sie ganz neue Art und Weise zu kommunizieren.

Der Schlüssel zu Verdejos neuer Welt ist „iCanConnect“, ein Pilotprogramm für technische Hilfsmittel für Taubblinde. Rund 2000 US-Bürger mit der kombinierten Hör- und Sehbehinderung haben bereits davon profitiert und in den vergangenen anderthalb Jahren Geräte und eine Ausbildung für die richtige Nutzung der Technik bekommen.

„Die Technik hat schnell Fortschritte gemacht und wir sind in der Lage, taubblinden Menschen die besten Kommunikationsgeräte für ihre individuellen Bedürfnisse zur Verfügung zu stellen“, sagt Thomas Edwards, Präsident der Helen Keller Services für Blinde. Viele der Geräte lassen sich über Bluetooth mit Smartphone und Tablet-Computer verbinden.

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Geräte machen Nutzer glücklich – sind aber teuer

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