Lebensmittelinfektionen: Wie Keime in der Küche keine Chance haben

Lebensmittelinfektionen
Wie Keime in der Küche keine Chance haben

Jedes Jahr werden rund 100.000 Erkrankungen gemeldet, die über Lebensmittel übertragen werden können. Dabei lassen sich solche Infektionen mit der entsprechenden Hygiene gut vermeiden.
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BerlinVerbraucher unterschätzen häufig gesundheitliche Risiken, die von krankmachenden Keimen in der eigenen Küche ausgehen. Jährlich werden in Deutschland rund 100.000 Erkrankungen gemeldet, die über Lebensmittel übertragen werden können, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), am Freitag in Berlin mitteilte. Dazu gehören vor allem Infektionen mit Campylobacter, Salmonellen und Noroviren.

"Lebensmittel können mit Bakterien, Viren oder Parasiten verunreinigt werden und zwar auch durch Fehler bei der Lagerung und Zubereitung im Privathaushalt", erklärte BfR-Präsident Andreas Hensel. In den meisten Fällen seien die Infektionen mit Symptomen wie Magenkrämpfen, Durchfall oder Erbrechen verbunden und heilten von selbst aus. Bei Menschen, deren Immunsystem geschwächt oder noch nicht vollständig ausgebildet ist, könne eine Lebensmittelinfektion aber auch sehr schwer verlaufen.

Um solche Infektionen zu vermeiden, sollten Verbraucher Hygieneregeln einhalten. So werden laut BfR die meisten Krankheitserreger abgetötet, wenn Speisen bei der Zubereitung und beim Aufwärmen zwei Minuten oder länger auf mindestens 70 Grad Celsius erhitzt werden. Diese Temperatur sollte auch im Inneren des Lebensmittels erreicht werden. Zudem sollten Lebensmittel kühl gelagert werden.

Krankheitserreger können von Menschen, Haustieren oder Schädlingen auf Lebensmittel übertragen werden. Eine Gefahr geht auch von rohen Lebensmitteln aus, von denen Keime entweder direkt oder über Hände, Küchenutensilien oder Arbeitsflächen auf andere Lebensmittel übertragen werden. Auch hier gilt laut Bundesinstitut, die Lebensmittel richtig zu lagern, schnell zu verbrauchen und ausreichend zu erhitzen.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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