Schunkeln und Bützje
Ansteckungsgefahr zu Karneval

Bei Menschenansammlungen in der kalten Jahreszeit erhöht sich das Erkältungsrisiko. Karneval ist damit eine Zeit mit hoher Ansteckungsgefahr.
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KölnZu Karneval wird geschunkelt, gesungen und gebützt – es macht Spaß und gehört, wie die richtige Verkleidung, einfach dazu.

Schnell fliegen bei derartigen Massenveranstaltungen aber nicht nur Kamelle durch die Luft: Erkältungsviren finden während der jecken Zeit den perfekten Nährboden, um sich zu verbreiten. Sie verpassen so manchem Karnevalisten ein eher lästiges Andenken an das närrische Treiben: Erkältung, Husten, Halsschmerzen.

Bei einer Faschingssparty oder einem Karnevalsumzug kommen schnell mehrere tausend Jecken zusammen. Diese Menschenansammlung bietet eine große Ansteckungsgefahr für grippale Infekte, da Erkältungsviren über Tröpfchen- und Kontaktinfektionen übertragen werden. Wenn erkältete Menschen husten, niesen oder schnäuzen, schleudern sie Milliarden von Viren in die Luft, die von den umstehenden Personen eingeatmet werden. Einmal auf den Schleimhäuten festgesetzt, vermehren sie sich schnell. Kalte Temperaturen und ausgelassenes Feiern belasten das Immunsystem zusätzlich.

Direkt nach Karneval im Job ausfallen, wird allerdings nicht gern gesehen.

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