Studie Wutausbrüche erhöhen Risiko für Herzinfarkt

US-Forscher werteten Statistiken von neun Untersuchungen aus und fanden heraus: Cholerische Menschen haben öfter Schlaganfälle und Infarkte.
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Wutausbrüche steigern das Risiko für akute Herz-Kreislauf-Probleme. Quelle: AFP

Wutausbrüche steigern das Risiko für akute Herz-Kreislauf-Probleme.

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Wer oft Zornesausbrüche hat, erhöht sein Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erheblich. Zu diesem Schluss kommen mehrere US-Wissenschaftler in einer Studie, die am Dienstag von der Fachzeitschrift "European Heart Journal" veröffentlicht wurde. Die Autoren werteten dafür neun frühere Untersuchungen aus, die Patienten mit Hang zu Wutausbrüchen betrafen.
In diesen Untersuchungen waren 5000 Fälle von Herzproblemen und mindestens 800 Hirnschlägen bei Menschen mit einem Hang zu Wutanfällen dokumentiert. Die Auswertung der Statistiken untermauert nun den schon lange bestehenden Verdacht, dass starke Emotionen zu einem Infarkt oder Hirnschlag führen können - auch wenn die biologischen Ursachen weiter unklar sind.

Die US-Forscher errechneten, dass das Risiko für einen Herzinfarkt in den zwei Stunden nach einem Wutanfall um das Fünffache steigt - gemessen an Zeiten, in denen dieselbe Person ausgeglichen und ruhig ist. Das Risiko eines Hirnschlags erhöhte sich um das Dreifache. Außerdem können Zornesausbrüche zu Herzrhythmusstörungen führen.

Biologische Ursachen noch nicht geklärt
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