Studie zu Jogging Schon fünf Minuten sind gut für die Gesundheit

Distanz und Schnelligkeit sind nicht entscheidend: Wer sich täglich zu nur fünf bis zehn Minuten zum Laufen aufraffen kann, tut seiner Gesundheit viel Gutes. Durchschnittlich leben Läufer drei Jahre länger als Nichtläufer.
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Laufen ist gut für die Gesundheit: Schon wenige Minuten täglich reichen für einen positiven Effekt. Quelle: dpa

Laufen ist gut für die Gesundheit: Schon wenige Minuten täglich reichen für einen positiven Effekt.

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Tägliches Laufen in der Größenordnung zwischen fünf und zehn Minuten ist für die Gesundheit ebenso günstig wie ein intensives Jogging-Pensum von drei Stunden in der Woche. Das ergibt sich aus einer groß angelegten Studie mit 55.000 Erwachsenen aus dem US-Bundesstaat Texas, deren Ergebnisse in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift "Journal of the American College of Cardiology" veröffentlicht werden. Demnach verlängert das regelmäßige Laufen kurzer oder langer Distanzen die Lebensdauer im Durchschnitt um drei Jahre gegenüber den Nichtläufern.

Woran die Deutschen leiden
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Zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland gehören seelische Störungen. Dem Bundesgesundheitsministerium zufolge leidet jeder dritte Mensch im Laufe seines Lebens mal an einer solchen Krankheit. Die häufigste Form ist die Depression, worunter etwa Angstzustände oder auch das Krankheitsbild des Burn-out-Syndroms fallen. Stress oder berufliche Überbelastung können Gründe sein.

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Schnupfen, Bronchitis, Husten: 17,4 Prozent aller Erkrankungen drehen sich um akute Infekte der oberen Atemwege, wie es im Barmer GEK Arztreport 2013 heißt. Zu den Erkrankungen der oberen Atemwege gehören beispielsweise Krankheiten wie Nasennebenhöhlenentzündungen. Zu den besonders weit verbreiteten Atemwegserkrankungen zählt nach WHO-Schätzungen mit weltweit 235 Millionen Betroffenen Asthma.

Dicke Menschen sind einsam
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Ähnlich häufig wie Erkrankungen der Atemwege sind in Deutschland Probleme mit dem Fettstoffwechsel. Dazu gehört beispielsweise Übergewicht, das auf falsche Ernährung und Bewegungsmangel zurückzuführen ist. Eine Statistik der DKV zufolge sind rund 46 Prozent der Bevölkerung übergewichtig. Männer sind dabei häufiger betroffen als Frauen.

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Im Krankenhaus stehen Ärzte bei der Versorgung schwer übergewichtiger Menschen vor einer Herausforderung. Denn durch das hohe Gewicht können die Patienten empfindlicher auf Mittel wie Sedativa und Narkosemittel reagieren. Deswegen müssen während Operationen Werte wie die Herzfrequenz oder der Blutdruck noch sicherer kontrolliert werden. GE Healthcare hat bestimmte Parameter entwickelt, um die Patienten während des Eingriffs besser überwachen zu können und ihnen im Anschluss eine bessere Erholung zu ermöglichen.

Diabetes
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Zu den Fettstoffwechselstörungen gehört unter anderem der Diabetes mellitus, im Volksmund nennt man ihn auch Zuckerkrankheit. Man unterscheidet zwischen Typ 1 und Typ 2, wobei letzterer die mit Abstand häufigere Diabetes-Form ist. 2012 litten 371,33 Millionen Menschen weltweit an Diabetes - 2030 sollen es laut International Diabetes Federation schon 551,87 Millionen sein.

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Vier von fünf Erwachsenen haben mindestens einmal in ihrem Leben Probleme mit dem Rücken. Laut des Statistischen Bundesamtes kostet das Kreuz mit dem Kreuz die Volkswirtschaft jedes Jahr rund 20 Milliarden Euro. Übergewicht, monotones Arbeiten, Bewegungsmangel oder psychischer Druck gehören zu den Risikofaktoren, die das Robert-Koch-Institut definiert.

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Eine zunehmende Bedrohung gerade im Alter stellen Demenzerkrankungen dar. Gegenüber dem Jahr 2007 erwarten Experten, dass die Zahl der Betroffenen bis zum Jahr 2050 um 113 Prozent steigen wird. Die häufigste Form von Demenz war 2011 nach Angaben des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung mit 65 Prozent die Alzheimer-Demenz, die immer noch unheilbar ist.

Auch das Lauftempo ist nicht von großer Bedeutung. Wer mit weniger als zehn Stundenkilometern läuft, fördert sein gesundheitliches Wohlergehen ebenso wie ein schneller Jogger. Förderlich ist das Laufen insbesondere gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die Forscher von der Universität von Iowa, die die Daten aus Texas auswerteten, ermuntern dazu, die Messlatte für körperliche Betätigung nicht zu hoch zu legen. Wer nicht laufen will, sondern lieber zu Fuß geht, kann dadurch ebenfalls seine Gesundheit fördern: Statt fünf Minuten Laufen werden dann 15 Minuten forsches Wandern empfohlen.

  • afp
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