Vorsorge
Die größten Mythen über das Impfen

Von einem staatlichen Impfzwang bis hin zur Gefahr für die eigene Gesundheit: In der Debatte über die Masern-Impfung halten sich einige Gerüchte hartnäckig. Hier die wichtigsten Fakten.
  • 6

Wieder einmal diskutiert Deutschland über das Impfen. Denn wieder einmal sind die Masern ausgebrochen. Und wieder einmal sind Mediziner wie Politiker geschockt: Wieso taucht diese anderswo längst ausgerottete, gefährliche Krankheit bei uns immer wieder auf?

Masern rufen in 20 bis 30 Prozent der Fälle schwerste Begleiterkrankungen hervor und können „vor allem bei sehr kleinen Kindern auch tödlich enden“, sagt der Freiburger Virologe Hartmut Hengel. Doch gerade diesen Kindern bis zu zwei Jahre fehlt in Deutschland ein Impfschutz: Nur 62 Prozent von ihnen sind ausreichend mit zwei Impfungen geschützt, wie eine gerade veröffentlichte Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung ergab.

Für die meisten Ärzte gehören Impfungen zu den sichersten und wirksamsten Vorsorgemaßnahmen der modernen Medizin. Doch das sehen nach Angaben der Universität Augsburg etwa drei Prozent der Deutschen anders. Sie lehnen Impfungen strikt ab. Und immerhin zehn Prozent haben ein ungutes Gefühl bei der Sache.

Auch deshalb, weil Horrorgeschichten rund um das Impfen kursieren, von einer Verschwörung der Industrie bis hin zu dramatischen Risiken. Die folgenden Bedenken halten sich besonders hartnäckig.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%