Roboter als Haushaltshilfe
Ein R2D2 zum Wischen und Waschen

Der kleine Roboter R2D2 aus den Star Wars Filmen half, das Imperium zu retten. Hätte er auch Wäsche zusammenlegen können? Unser Leser Jens Kühne wünscht sich eine künstliche Intelligenz als Haushaltshilfe.
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Jens Kühne (40), Hochheim am Main

Der nächste Schritt der technischen Entwicklung sollte definitiv der alltagstaugliche Haushaltsroboter für die Massen sein. Saugroboter gibt es ja bereits, nun fehlt noch ein "Alleskönner".

Mit künstlicher Intelligenz ausgestattet stelle ich mir eine Art R2D2 vor, den kleinen Roboter aus den Star Wars Filmen.

Dieser kann durch die Wohnung fahren und durch ein integriertes Saugsystem die Wohnung vom Schmutz befreien. Am besten kann er auch wischen. Dafür braucht es einen Wassertank inklusive Reiniger mit sich drehenden Bürsten und Schwämmen. Das Prinzip wäre wie das einer Autowaschanlage, nur für den Boden.

Der Haushalts-R2D2 sollte aber auch zwei Arme besitzen und ein Auge. Dadurch könnte er folgendes lernen: Zum einen den Geschirrspüler einzuräumen und auszuräumen. Dafür muss man ihm beibringen, welche Gegenstände wohin kommen und welche Reinigungsprogramme erforderlich sind. Tassen, Teller und Töpfe wären an der Unterseite mit Strichcodes versehen, die der Roboter eindeutig erkennt, ebenso die Schränke. So kann einprogrammiert werden, welche Geschirrteile der Roboter in welchen Schrank einräumen soll. Nach diesem Prinzip würde auch das Verstauen von Einkäufen funktionieren:

Weiterhin müsste der Roboter in der Lage sein, die Waschmaschine und den Trockner zu bedienen. Das Vorsortieren der Wäsche in Buntwäsche, Kochwäsche und so weiter wird der Mensch vorläufig selbst übernehmen müssen. Doch der Roboter sollte so konzipiert sein, dass er weiter dazu lernt und so immer besser wird. So kann er zu Anfang nur die Maschine starten und die gewaschene Kleidung in den Trockner packen. Später würde er lernen, die Wäsche zusammenzulegen und in die Schränke räumen.

Auch die Einkäufe wird er in der Wohnung verstauen können. An den Strichcodes auf der Packung kann der Roboter erkennen, ob ein Lebensmittel in den Kühlschrank gehört oder in den den Vorratsschrank. Dann räumt er die Sachen eigenständig ein.

Mit dem technischen Wissen von heute ist es sicherlich bereits möglich, einen solchen Roboter herzustellen. Die Frage ist nur, wann sich jeder Haushalt einen leisten kann. So wie heute einen Staubsauger.

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