Ceramic Fuel Cells
Lautloses Kraftwerk für den Keller

Es ist so groß wie eine Spülmaschine, erzeugt Strom und Wärme und zählt noch zu den Luxusgütern unter den Hausgeräten: ein Brennstoffzellen-Kraftwerk. In Heinsberg fertigt ein Startup die Zukunftstechnik in Kleinserie.
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Es geschieht beinahe unhörbar, bei Tag, bei Nacht – immer. In U-Booten, Space-Shuttles, Autos und sogar in deutschen Heizungskellern. Brennstoffzellen gelten hierzulande als Exoten, wenn es darum geht, ein Haus mit Wärme und Elektrizität zu versorgen. Doch die Technologie ist auf dem Vormarsch, denn immer mehr Hersteller wagen sich an die Fertigung von Kleinserien.

Ceramic Fuel Cells ist einer von ihnen. Seit Anfang 2012 produziert das australisch-deutsche Unternehmen Mikrokraftwerke, die mit der Effizienz eines modernen Gaskraftwerks und der Größe einer handelsüblichen Waschmaschine daherkommen. Im nordrhein-westfälischen Heinsberg entsteht so ein Gerät, das einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende leisten kann.

Mittels einer Festoxid-Brennstoffzelle, in der immer dann Strom und Wärme erzeugt wird, wenn sich Wasserstoff und Sauerstoff aus der Luft zu Wasser verbinden, will der Hersteller einen Gesamtwirkungsgrad von bis zu 85 Prozent erreichen. Alles, was dafür nötig ist, ist neben einem Strom-Anschluss die Versorgung mit Gas und Wasser. Die BlueGen genannte Anlage kann sowohl aus Erd- als auch aus Biogas die nötigen Kohlenwasserstoffe gewinnen, um die Reaktion in Gang zu bringen. Das alles geschieht bei Temperaturen von etwa 750 Grad Celsius, die bei der Verbrennung des Gases entstehen.

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