Hierbeidir
Helfer des Handels

Mit dem Online-Portal Hierbeidir soll auch kleinen Einzelhändlern der Weg ins Internet offen stehen. Die drei Gründer beraten individuell und in technischen Fragen genauso wie beim Fotografieren der Produkte.
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Viele kleine Einzelhändler sehen im Einkauf per Internet eher eine Gefahr als eine Chance. Philipp Bohne, Nam Vo und Benjamin Haack wollen das ändern. Mit ihrem gerade gestarteten Portal Hierbeidir.com bieten sie lokalen Händlern eine neue Plattform. Sie richtet sich an jene, die ihre Produkte bisher nicht online offeriert oder nicht einmal eine Internet-Seite eingerichtet haben. Die drei Gründer beraten individuell und in technischen Fragen genauso wie beim professionellen Fotografieren der Produkte.

Zum Start ist rund ein Dutzend Läden aus Düsseldorf und Hannover dabei, bis Ende des Monats sollen 30 bis 40 Anbieter auf der Seite sein. Weitere Städte folgen im Jahresverlauf. „Wir haben bereits Händler in den 20 größten Städten akquiriert“, sagt Vo. Nur an Berlin wagt er sich noch nicht heran.

Auch bei der Suche nach Händlern ist das Startup wählerisch. „Wir wollen keine 1000 Handyakkus und Ladekabel, sondern Läden, die etwas Besonderes bieten“, sagt Vo. Der örtliche Imker, besondere Modeboutiquen oder Schmuckdesigner etwa.

Auch bekannte Namen sind dabei, so überzeugten die Düsseldorfer die örtliche Bang & Olufsen-Filiale. „Mehr als die Hälfte der Artikel kann man sonst nirgends online kaufen“, sagt Vo. Geliefert wird lokal per Fahrradkurier in zwei Stunden oder zwischen zwei Städten via DHL.

Oliver Voß
Oliver Voß
WirtschaftsWoche Online / Redakteur
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