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Proteste gegen Entlassungen in Griechenland

Wenige Tage vor dem Besuch von Finanzminister Schäuble spitzen sich in Griechenland die Proteste gegen die Sparpolitik zu. Das Motto des Generalstreiks: „Wir sind Menschen, keine Zahlen“.
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AthenDie größten griechischen Gewerkschaften kündigten für Dienstag einen „Generalstreik“ an. Das Motto lautet: „Wir sind Menschen, keine Zahlen“. Davon betroffen werden vor allem Behörden und die Bahnen sein.

Behinderungen wird es auch im Inlandsflugverkehr geben, die Luftfahrt-Beschäftigten wollten zwischen 12.00 Uhr und 16.00 Uhr Ortszeit (11.00 und 15.00 Uhr MESZ) ihre Arbeit niederlegen. Fähren sollen hingegen regulär auslaufen. Auch Hotels, Banken und Taxis sowie Geschäfte sollen nicht bestreikt werden.

Am späten Mittwochabend soll das griechische Parlament das umstrittene Gesetz zum Stellenabbau im Staatssektor billigen. Nur so kann das Land mit der nächsten Tranche der internationalen Geldgeber in Höhe von 2,5 Milliarden Euro bis Ende Juli rechnen.

Auch am Montag wurde in Griechenland schon gestreikt. Dabei legten unter anderem die kommunalen Angestellten die Arbeit nieder. In vielen Orten wurde der Müll nicht abgeholt.

Die Billigung des Gesetzes gilt als eine Kraftprobe für die Koalitionsregierung unter dem konservativen Regierungschef Antonis Samaras und seinem Vize, dem Sozialisten Evangelos Venizelos. Die Koalitionsregierung hat nur noch eine knappe Mehrheit von 155 Abgeordneten im 300 Sitze zählenden Parlament in Athen. Die griechische Presse sprach am Montag von einer „dreitägigen (politischen) Hitzewelle“ im Land. Bis Ende 2014 sollen 15.000 Staatsbedienstete entlassen werden, davon 4000 bis Ende des laufenden Jahres

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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