Weltforum für Demokratie
Wie das Internet den Bürgereinsatz steigern soll

Wie finden Bürger und Politik besser zusammen? Auf dem Weltforum für Demokratie in Straßburg wird am Mittwoch darüber diskutiert, wie Onlinemedien oder digitale Netzwerke Politikverdrossenheit verringern können.
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StraßburgPolitikverdrossenheit, viele Nichtwähler und Erfolge radikaler Parteien in Europa: Wie kann die wachsende Kluft zwischen Bürgern und Politik durch soziale Netzwerke, Blogs und Onlinemedien verringert werden? Auf dem „Weltforum für Demokratie“ wird ab Mittwoch in Straßburg über diese Frage debattiert. Im Europarat beraten dazu bis Freitag mehr als 1700 Internet-Experten, engagierte Blogger und Politiker aus 130 Ländern.

Das Forum steht unter dem Motto „Demokratie im digitalen Zeitalter“ und wurde in Partnerschaft mit der französischen Regierung und der Stadt Straßburg organisiert. Zu den Themen der Arbeitsgruppen gehören „Aktionen gegen Hass-Reden“, „Online-Petitionen und Wahlkämpfe“, und „Digitaler Einsatz für Menschenrechte“.

Aus Deutschland kommt der Mitgründer der Piratenpartei, Jens Seipenbusch. Russland ist mit einem Online-System „Öffentliche Initiative Russland“ der Behörden vertreten, wo Vorschläge der Bürger berücksichtigt werden.

Hochrangige Politiker oder Prominente sind nicht dabei. Der französische Präsident François Hollande, der ursprünglich das Forum eröffnen sollte, hat seinen Besuch abgesagt. Beim ersten Weltforum in Straßburg im vergangenen Jahr über neue Modelle der Demokratie war das noch anders. Damals kam Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon zur Eröffnung. Aus Deutschland beteiligte sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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