Energiewende
Woher kommt unser Strom?

Die Ziele der deutschen Energiewende sind ehrgeizig gesteckt. Aber wie hoch ist eigentlich heute schon der Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien – und wie viel Atomkraft brauchen wir noch?
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Die Bedeutung der erneuerbaren Energien steigt und steigt. Ende 2010 – kurz vor Fukushima und dem Beginn der Energiewende – lieferten Wind, Sonne und Co. lediglich 17 Prozent des deutschen Stroms. Heute sind es bereits über 22 Prozent. Der Anteil der Kohle ist zwar noch doppelt so groß, der der Atomkraft aber mit 16 Prozent längst kleiner.

Doch der rasante Ausbau hat auch Schattenseiten: So ist die Produktion sehr schwankungsanfällig, und oft wird auch dann Energie geschaffen, wenn sie niemand braucht.
Um Verschwendung zu verhindern, sind verschiedene Maßnahmen denkbar – zum Beispiel, das Stromnetz mit anderen Netzen zu verzahnen. „Durch eine koordinierte Nutzung bisher getrennter Netze wie Strom-, Wärme- und Informationsleitungen können sich Synergieeffekte zur Umsetzung der Energiewende ergeben“, erläutert Thomas Frey von GE Global Research Europe.

Sogenannte Smart Grids – intelligente Netze – könnten etwa helfen, den Strom zur richtigen Zeit an den richtigen Ort zu liefern. Die Energiewende läuft also an – auch wenn es bis zu ihrer Vollendung noch ein weiter Weg ist.

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