Gold, Öl und Gas
Warum rohstoffreiche Länder oft arm sind

Große Vorkommen von Gold, Öl oder Gas sind eigentlich ein Segen. Trotzdem sind viele rohstoffreiche Länder bitterarm. Die Gründe dafür variieren. Dass es aber auch anders geht, zeigt ein Beispiel in Nordeuropa.
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Eigentlich müssten Länder mit großen Rohstoffvorkommen sorgenfrei leben können. Schließlich bringt ihnen der Verkauf von Gold, Öl oder Gas Milliarden ein. Doch häufig ist das Gegenteil der Fall. In Afrika etwa machen Rohstoffe 80 Prozent der Exporte aus, trotzdem ist die Region mit einem Durchschnittseinkommen von 2720 US-Dollar das Armenhaus der Erde.

Gründe dafür gibt es viele: So wertet die Währung durch die hohe Rohstoffnachfrage so stark auf, dass andere Waren nicht zu konkurrenzfähigen Preisen exportiert werden können. Auch setzten hohe Löhne der Rohstofffirmen andere Branchen unter Druck.

Dabei geht es auch anders: Norwegen beispielsweise steckt die Gewinne aus dem Ölgeschäft in einen Pensionsfonds, der im Ausland investiert. Das stützt die Währung und sichert den Wohlstand in der Zukunft. Die Emirate am Golf wiederum bauen mit den Ölmilliarden riesige Luftfahrtdrehkreuze und internationale Fluglinien auf, die Handel und Finanzinvestoren ins Land locken.

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