Home Office
Arbeiten wir bald nur noch von zuhause?

Arbeitgeber verlangen immer mehr Flexibilität, und die müssen sie im Gegenzug ihren Mitarbeitern bieten – zum Beispiel im Home Office. Dafür würden Arbeitnehmer sogar Dienstwagen, Urlaubstage und Beförderung opfern.
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Das klassische Büro stirbt. Schon heute arbeitet jeder dritte deutsche Berufstätige ganz oder teilweise im Home Office. Und die Zahl wird in den nächsten Jahren weiter steigen, da sind sich Personalchefs und Arbeitsplatzforscher einig.

Denn nicht zuletzt sparen Unternehmen damit Kosten, von der Miete bis zur Haustechnik. Hinzu kommt, dass sie von ihren Mitarbeitern immer mehr Flexibilität verlangen – und im Gegenzug selbst mehr davon bieten müssen. Glaubt man einer Prognose des Softwaren-Anbieters Citrix Systems, dann werden bis zum Jahr 2020 praktisch alle Unternehmen hierzulande mobile Arbeitsmodelle anbieten.

Heute hier, morgen da. Vor allem Mitarbeiter in Branchen wie der IT, der Wirtschaftsprüfung oder auch der Unternehmensberatung sind ohnehin viel auf Achse – zum Beispiel im monate- oder jahrelangen Projekteinsatz beim Kunden. Da stellt sich ihrem Arbeitgeber natürlich die Frage, wozu er für sie noch Schreibtisch und Telefon in einer Firmenzentrale bereithalten soll. Zumal es Mobilfunk plus Internet ermöglichen, von überall mit Vorgesetzen und Kollegen Kontakt zu halten.

Und so könnten künftig selbst Kollegen auf Verwaltungsposten oder Manager mit Personalverantwortung von zuhause aus arbeiten, anstatt täglich ins Büro zu pendeln und stundenlang unproduktiv im Stau zu stecken.

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