Verzicht auf Fleisch
Leben Vegetarier wirklich länger?

Neun Prozent der Deutschen verzichten auf Fleisch – das sind mit sieben Millionen Menschen so viele wie in keinem anderen europäischen Land. Aber erhöht sich durch diese Ernährungsgewohnheiten auch die Lebensdauer?
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Sieben Millionen Deutsche leben vegetarisch. Das ist in Europa der Spitzenplatz, gefolgt von Italien (sechs Millionen) und Großbritannien (vier Millionen). Betrachtet man die Gesundheitsstatistik, zahlt sich der Verzicht auf Fleisch für die immerhin neun Prozent der Bevölkerung aus.

Denn tatsächlich leben Menschen, die einen vegetarischen Lebensstil pflegen, länger als der Durchschnitt. Das belegen Studien des Krebsforschungszentrums Heidelberg und der Loma-Linda-Universität im US-Bundesstaat Kalifornien.

Denn für Vegetarier ist das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu leiden, um ein Drittel geringer. Blutwerte und Body-Mass-Index sind im Schnitt deutlich besser, das Risiko an Diabetes zu erkranken, erhöht sich im Vergleich zu Vegetariern um etwa 30 bis 40 Prozent, wenn mindestens einmal wöchentlich Fleisch oder Fisch gegessen wird.

Allerdings: Der Grund für die längere Lebensdauer von Vegetariern ist nicht nur die Tatsache, dass sie kein Fleisch essen. Tendenziell rauchen Vegetarier seltener, trinken weniger Alkohol und bewegen sich mehr. Diese Faktoren spielen bei der Lebensdauer eine ebenso große Rolle wie die richtige Ernährung.

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