„Elgin“
Schlamm-Aktion an Gasplattform erfolgreich

Die Aktion zum Stopfen des Lecks an der Gasplattform „Elgin“ in der Nordsee hat sich nach Angaben des Ölkonzerns Total als erfolgreich erwiesen. Laut Greenpeace ist der Schaden für die Umwelt begrenzt.
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LondonKnapp eine Woche nach der Abdichtung trete kein Gas mehr aus, teilte Total am Montag mit. Das Loch an der Plattform, die 250 Kilometer östlich von Aberdeen liegt, war vergangene Woche mit schwerem Schlamm gefüllt worden.

Das Leck, aus dem klimaschädliches Methan entwichen war, soll nun mit Zement verschlossen werden. Danach könnten die Arbeiter zurückkehren, hieß es. Das Ganze werde noch mehrere Wochen dauern.

Der Zwischenfall auf „Elgin“ habe „keine ernsthaften Auswirkungen auf die Umwelt“ gehabt, sagte Total-Manager Yves-Louis Darricarrère. Total hatte die Plattform am 25. März evakuiert. Zunächst waren 200 000 Kubikmeter Gas täglich ausgeströmt, später verringerte sich die Menge.

„Wir können hier nicht von einer massiven Umweltkatastrophe sprechen“, sagte Christoph von Lieven von Greenpeace am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Allerdings habe sich ein großflächiger Ölfilm auf dem Meer in einer Entfernung von bis zu fünf Kilometern zur Plattform ausgebreitet. Dabei habe es sich um Gaskondensat gehalten. Das sei nicht zu vergleichen mit schwerem Rohöl. Die Umweltschutzorganisation hatte kurz nach der Panne ein Forschungsschiff zu der Plattform „Elgin“ geschickt.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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