Energiesparende PCs
Computerbauer gründen Klima-Allianz

Eine Reihe von Computerherstellern haben sich unter Führung von Google und Intel zusammengeschlossen, um Energie sparende Computer zu bauen. Ziel der "Climate Savers Computing Initiative" ist, Rechner und Software zu entwickeln, die weniger Energie verbrauchen.

HB/rtr MOUNTAIN VIEW. Im Schnitt solle die Effizienz bei 90 Prozent liegen, sagte Google-Manager Urs Hölzle am Mittwoch. Neben Umweltschutzorganisationen, Universitäten und der US-Umweltbehörde verpflichteten sich die Computerkonzerne IBM, Dell, Hewlett-Packard, Lenovo und der Software-Hersteller Microsoft auf das Energiespar-Programm, das Teil einer Initiative der Umweltschutzorganisation WWF ist. Die Unterzeichner versprechen sich von dem höheren Standard laut Hölzle eine jährliche Einsparung von 54 Mill. Tonnen Kohlendioxid und 5,5 Mrd. Dollar Energiekosten.

Bereits seit längerem steht der Klimaschutz im Silicon Valley hoch im Kurs. So hat der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore durch zahlreiche Kampagnen auf das Thema aufmerksam gemacht. Google installierte medienwirksam eine riesige Solaranlage, um damit den Strom für das Hauptquartier zu erzeugen. Allerdings ist die freiwillige Aktion "Climate Savers Computing Initiative" so ganz freiwillig nicht. Die Unternehmen und Initiatoren nehmen damit lediglich geplante gesetzgeberische Vorgaben vorweg.

In einem ersten Schritt will die Initiative nun ab kommenden Monat erreichen, dass die Netzteile von Tischcomputern (Desktop-PCs) 80 Prozent der Leistung aus der Steckdose an die Rechnerkomponenten weiterreichen. Bislang liegt dieser Wert im Schnitt bei 70 Prozent, wobei zudem weitere 30 Prozent der Energie im Laufe der Arbeit des Rechners in Form von Wärme verloren geht. Ab Juli 2008 lautet die Vorgabe 82 Prozent, und bis 2010 sollen für Netzteile dann Werte von 90 Prozent erreicht werden.

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