Energieversorgung
36 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich

Werden die sieben ältesten Atommeiler abgeschaltet, bedeutet das mehr Strom aus Kohle und Gas - und damit Millionen Tonnen zusätzliches CO2 in der Atmosphäre. Ein Szenario der möglichen künftigen Belastung haben Experten jetzt erarbeitet.
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Düsseldorf36 Millionen Tonnen pro Jahr - so hoch könnte die zusätzliche CO2-Belastung für Deutschland ausfallen, wenn die sieben ältesten Atommeiler abgeschaltet bleiben. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE). Demnach würden pro Jahr 53,1 Terrawattstunden in der Stromproduktion fehlen, was etwa sieben Prozent der Leistung konventioneller Kraftwerke in Deutschland entspricht.

Am wahrscheinlichsten ist es laut FfE, dass diese Menge zu zwei Dritteln mit Kohle- und einem Drittel mit Erdgas-Kraftwerken wieder aufgefangen werden müsste. Der Regierung entginge dabei pro Jahr eine Summe von etwa 900 Millionen Euro durch die Kernbrennstoffsteuer, den Kraftwerksbetreibern etwa 1,2 Milliarden Euro an Gewinn. Bis erneuerbare Energien die Produktionslücke abdecken könnten, würden sich die energiebedingten CO2-Emissionen um etwa fünf Prozent erhöhen. Deutschland müsste in Kauf nehmen, dass etwa so viel Kohlenstoffdioxid zusätzlich in die Atmosphäre gelangt, wie Neuseeland in einem ganzen Jahr einbringt.

Die Ergebnisse solcher Berechnungen vertragen sich schlecht mit Umwelt- und Klimaschutz. Sie sollen jedoch realistisch sein, sagt der Geschäftsführer der FfE, Wolfgang Mauch: "Erdgas ist als Rohstoff einfach teurer als Kohle und deshalb wird man wahrscheinlich mehr Kohle einsetzen."  Die erneuerbaren Energien seien erst langfristig gesehen so weit, den Bedarf zu decken.

AKW- und Kohle-Gegner wie der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) zweifeln das allerdings an. Rüdiger Rosenthal vom BUND: "Das sind die Verteidigungsstrategien der Atomlobby." Wenn allerdings, wie der BUND fordert, noch mehr AKW abgeschaltet würden, müsse man schnellstmöglich Ersatzkapazitäten schaffen. "Wir müssten die erneuerbare Energien beschleunigt ausbauen, moderne Gaskraftwerke errichten - und vielleicht muss man für eine ganz kurze Zeit auch auf Kohlekraftwerke mit einem hohen Wirkungsgrad zurückgreifen." Mittelfristig könne man die Kohle dann wieder ersetzen, bis maximal 2020.

Beim Energieversorger Eon sieht man solche Prognosen eher skeptisch. Wie viel Strom bis wann durch was ersetzt werden könne, sei bisher gar nicht prognostizierbar, so Eon-Sprecher Carsten Thomsen-Bendixen. "Wenn wir diese AKW von heute auf morgen weg nähmen, dann müssten wir dauerhaft Strom aus dem Ausland dazu kaufen und schleunigst neue Kraftwerke bauen. Da sind wir auf die Konzeption der Bundesregierung gespannt".

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  • "CO2- Entlastung erfolgt durch die Natur"

    Die gesamte CO2-Diskussion beruht auf der fälschlichen Annahme dass CO2 ein Treibhausgas ist. Nach einem Bericht der britischen Open University, der jetzt in der Fachzeitschrift „Nature“ mit neuen Erkenntnissen über die Erwärmungsphasen in der Erdgeschichte erschien, ergibt sich, dass Phasen mit einer vergleichsweise kurzfristigen Klimaerwärmung sehr viel häufiger als bislang angenommen vorkamen.
    Der Kardinalfehler der Biologie besteht darin, dass sie weiterhin behauptet, die Pflanzen nehmen CO2 auf und geben Sauerstoff ab Durch einen sehr einfache Versuch im geschlossenen Raum mit einem Blattgewächs zeigt, dass die Pflanzen ohne Stress im Hellen und im Dunklen mit einer erhöhten CO2-Absonderung reagieren. Dieser und weitere Versuche sind auf der Internetseite über Fehler der Wissenschaft zu sehen. Sie beweisen, dass die Pflanzen und Bäume sind die größten CO2-Produzenten sind. Der Abbau des CO2 erfolgt durch einen Stoff, wie er in der Natur vorkommt. Dieses Verfahren ist als Enger-Verfahren beschrieben. Nach den Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis sind alle Ergebnisse konsequent selbst anzuzweifeln. Je überraschender, aber auch je erwünschter (im Sinne der Bestätigung einer liebgewordenen Hypothese)- die Photosynthese- ein Ergebnis ist, um so wichtiger ist die unabhängige Wiederholung. hierzu gehört auch die Photosynthese.
    Deshalb sind die Beweise des Herrn Enger durch die Biologen zu überprüfen. Wenn die Wissenschaft ihre Ansprüche, gerade im Zusammenhang mit der Plagiatsaffäre Guttenberg, ernst nimmt, müsste sie ihre Hausaufgaben machen, ihre Ergebnisse anzweifeln und die Ergebnisse der Herrn Enger überprüfen.
    Leider zeigt auch der Artikel, dass nur wirtschaftliche Interessen das Verhalten bestimmen. Hier werden mal wieder die Interessen der erneuerbaren Energien in den Vordergrund gestellt.

  • warum soll die CO2-Emission steigen, wenn das der Atomstrom ist, der eh nur exportiert wird?
    warum kostet an windreichen Tagen der Strom an der Leipziger Strombörse bisweilen 0 (Null!) Cent/kWh - wird also verschenkt?
    warum werden dann Windräder abgeschaltet?
    Damit der Atomstrom das Klima schützen kann?

  • Den Damen und Herren Wissenschaftlern - und auch der Autorin des Artikels - sollte doch eigentlich bewußt sein, dass unter dem Europäischen Emissionshandelssystem die CO2-Mengen festgelegt sind. Durch den Nichtbetrieb der KKW wird daher in Summe weder in noch durch Deutschland mehr CO2 emittiert. Es verschiebt sich lediglich der Anteil der "genehmigten" deutschen Emissionen zu Lasten der Nicht-Stromsektoren. Und es steigt der CO2-Zertifikatepreis, ebenso wie der Strompreis, beides gut an den entsprechenden Börsen abzulesen.

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