Der Methode, Strom in Brennstoffe umzuwandeln, bescheinigt die Industrie eine große Zukunft. Jetzt ist die Politik am Zug.

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  • Perfekt, da machen die Leute aus Wasser mit Strom Gas und verbrennen das Gas zu Wasser, um Strom zu erzeugen, kann es sein, daß hier etwas nicht stimmt, etwa die Sache mit der Wärme und Anlagenkosten ?
    Die Priester der Ökoreligion werden es erklären können oder ?

  • Version II des u.g. Kommentars...

    Ein faszinierender ökologischer Artikel. Die Fakten werden selektiv erwähnt und enthalten viel Phantasie, das Fazit ist, dass die Autoren neben den aktuell ca. 30 - 40 Mrd. € Kosten für die Subventionen "Erneuerbarer Energien" in der Stromerzeugung weitere Subventionen für ökoreligiöse Energie, für die Umwandlung des wertlosen, umweltschädlichen Ökostroms fordern. Das Unterfangen ist noch abwegiger als die Erzeugung von Ökostrom.

    Rechnerisch ergeben sich bei Subventionssätzen für Wind u. Sonne von ca. 7c/kWh bei einem Wirkungsgrad von 60% für die Umwandlung in Wasserstoff (H2) Brennstoffkosten von 11,7c/kWh. Eine Anlage, 1000 €/kW (H2), 12 Jahre Abschreibung, 5% Betriebskosten + R+E (optimistisch), 800h/Jahr Betriebszeit (Überschüsse von Windstrom fallen etwa 500h/Jahr an, Solarstrom ca. 300h/Jahr) betragen die Anlagekosten ca. 19c/kWh erzeugten Wasserstoffs. Damit betragen die Gesamtkosten des ökoreligiösen Wasserstoffs 30,7c/kWh (Erdgasgrenzübergangspreis ca. 1,5c/kWh)

    Wenn man diesen ökoreligiösen Wasserstoff in Methan, oder Diesel verwandeln möchte erfordert dies eine 2 - 3 stufige Anlage mit einem Wirkungsgrad < 50%. Die Kosten für Speicherung und Transport des Wasserstoffs von der Erzeugung zur Konversionsanlage werden auf 2c/kWh geschätzt. Eine solche Anlage in der CO2 aus der Luft abgetrennt wird und dieses mit H2 in Synthesegas und in einem 2. Schritt in Methan (CH4), oder Diesel verwandelt wird, kann 2000€/kW (Diesel) kosten. Bei 20 Jahren Abschreibung, 5% Betriebs- u. R+E Kosten, 7000h Betriebszeit/Jahr, addieren sich 5c/kWh. Damit ergibt sich ein Ökodieselpreis von 71c/kWh, oder 7 €/L.

    Ich nehme an, dass der im Artikel genannte Dieselpreis von 4,5€/L ohne Steuern gerechnet ist. Optimistisch gerechnet erscheinen 7 €/L vor Steuern der Wirklichkeit näher.

    Diese Kalkulation ist optimistisch, enthält keine Gemeinkosten, Margen, oder Steuern.

  • Faszinierend ist auch, dass die Menschen die Konsequenzen eines Glaubens an den ökoreligiösen "Klimawandels" in der Regel vollständig unterschätzen. Gem. des Artikels und vieler anderer Aussagen der Politiker wird eine "Klimaneutralität" angestrebt. Dies bedeuted einen vollständigen Verzicht auf die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Aktuell beruht die gesamte industrielle Wohlstandsgesellschaft neben ein paar Kernkraftwerken und Wasserkraft auf fossilen Brennstoffen. Reale, wettbewerbsfähige Alternativen fehlen vollständig, bzw. werden völlig ungeeignete Alternativen selektiv, sehr phantasiereich kommuniziert. Eine "Klimaneutralität" bedeuted eine Rückkehr in das Mittelalter.

    Sachlich würde es sich anbieten die sehr, sehr dürftige Hypothese vom "Klimawandel" zu hinterfragen.

  • Ein faszinierender ökologischer Artikel. Die Fakten sind etwas gemischt und enthalten viel Phantasie, das Fazit ist, dass die Autoren neben den aktuell ca. 30 - 40 Mrd. € Kosten für die Subventionen "Erneuerbarer Energien" in der Stromerzeugung weitere Subventionen für ökoreligiöse Energie, für die Umwandlung des wertlosen, umweltschädlichen Ökostroms fordern.

    Rechnerisch ergeben sich bei Subventionssätzen für Wind u. Sonne von 7c/kWh (optimisitisch) bei einem Wirkungsgrad von 60% für die Umwandlung in Wasserstoff (H2) Brennstoffkosten von 11,7c/kWh. Eine Anlage, 1000 €/kW (H2), 12 Jahre Abschreibung, 5% Betriebskosten + R+E (optimistisch), 800h Betriebszeit (Überschüsse von Windstrom fallen etwa 500h/Jahr an, Solarstrom ca. 300h/Jahr) betragen die Anlagekosten ca. 19c/kWh. Damit betragen die Gesamtkosten des ökoreligiösen Wasserstoffs 30,7c/kWh (Erdgasgrenzübergangspreis 1,5c/kWh)

    Wenn man diesen ökoreligiösen Wasserstoff in Methan, oder Diesel verwandeln möchte erfordert dies eine 2 - 3 stufige Anlage mit einem Wirkungsgrad < 50%. Die Kosten für Speicherung und Transport des Wasserstoffs werden auf 2c/kWh geschätzt. Eine solche Anlage in der CO2 aus der Luft abgetrennt wird und dieses mit H2 in Synthesegas und in einem 2. Schritt in Methan (CH4), oder Diesel verwandelt wird, kann 2000€/kW (Diesel) kosten. 20 Jahren Abschreibung, 5% Betriebs- u. R+E Kosten, 7000h Betriebszeit, addieren sich 5c/kWh. Damit ergibt sich ein Ökodieselpreis von 71c/kWh, oder 7 €/L.

    Ich nehme an, dass der im Artikel genannte Dieselpreis von 4,5€/L ohne Steuern gerechnet ist. Optimistisch gerechnet erscheinen 7 €/L der Wirklichkeit näher.

Mehr zu: Energiewende - Wie die Politik die Brennstoffrevolution verpasst

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