Havariertes Akw

Extrem hohe Strahlung in Fukushima  gemessen 

Im havarierten Atomkraftwerk Fukushima sind extrem hohe Strahlungswerte gemessen worden. In 20 Sekunden würde ein Arbeiter in dem betroffenen Gebäudeteil die zulässige Jahresdosis an Strahlung erreichen.
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Die Strahlungswerte in Teilen der Akw-Ruine sind lebensgefährlich hoch. Quelle: AFP

Die Strahlungswerte in Teilen der Akw-Ruine sind lebensgefährlich hoch.

(Foto: AFP)

DüsseldorfIm Wrack des japanischen Atomkraftwerks Fukushima sind lebensgefährlich hohe Strahlungswerte gemessen worden. Der Energiekonzern Tepco teilte am Mittwoch mit, dass im Untergeschoss des Gebäudes von Reaktor Nummer eins Rekordwerte an Radioaktivität festgestellt worden seien.

Die Strahlung sei so stark, dass ein Mensch schon nach Minuten erkranken und in kurzer Zeit sterben würde. Nach nur 20 Sekunden unter solchem Strahlungseinfluss sei die zulässige Jahresdosis für Arbeiter des Atomkraftwerks erreicht.

Aufgrund der radioaktiven Strahlung müsse der Abbau dieses Teils der Anlage mit Hilfe von Robotern erfolgen, teilte Tepco mit. Das Betreiberunternehmen hatte für die Messung eine Kamera und andere Utensilien über die Kanalisation in das Reaktorgebäude gebracht. Die dortigen Strahlenwerte sind dort zehn Mal höher als in den anderen beiden ebenfalls havarierten Reaktoren zwei und drei.

In den drei Meilern war es im März 2011 nach einem Stromausfall in Folge eines Erdbebens und eines Tsunamis zu einer Kernschmelze gekommen. Die vier Reaktoren in Fukushima sollen nun demontiert werden. Dazu muss wegen der hohen Strahlenbelastung noch Spezialtechnik entwickelt werden. Die Arbeiten werde voraussichtlich 40 Jahre dauern.

  • afp
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9 Kommentare zu "Havariertes Akw: Extrem hohe Strahlung in Fukushima  gemessen "

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  • Eine wahrhaftig "neutrale und uneigennützige" Institution, zu der Ihre angegebene Verknüpfung führt!

  • SteuerKlasseEins, du scheinst deine Jahresdosis schon abbekommen zu haben und redet leider nur noch wirres Zeug.
    Lesen kannst du vielleicht noch:
    http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/krebs-kinderkrebs-akw-kkw.html

  • Wunderbar! Ich werde nach Ihren überzeugenden Ausführungen jetzt recherchieren, ob ich meine persönlichen Energieprobleme nicht mit einem Kleinst-Atomkraftwerk auf meinem Grundstück lösen kann.

  • Sie sind schon da, die pro-atomaren Kommentatoren, und sie werden sich nicht durch hochgespielte Sensationsnachrichten berirren lassen: Fassen wir nochmal die aktuelle Bilanz zusammen:

    - Tote/Verletzte/Vermisste durch die NATURkatastrophe in Japan: 15.000 bis 20.000

    - Tote/Verletzte/Vermisste durch die ausgetretene Radioaktivität: 0

    - Anteil Berichterstattung in Deutschland über die NATURkatastrophe: 1%

    - Anteil Berichterstattung in Deutschland über das AKW und dessen theoretische Gefahren: 99%

    Die alte Leier von den "theoretisch" gefährlichen radioaktiven Stoffen mit langer Halbwertszeit ist pure Fantasie und Panikmache. Mit Brennstäben im AKW kommt ein Japaner, der 500 Meter vom AKW entfernt wohnt, genausowenig in Kontakt, wie ein Anwhohner eines Krankenhauses, in dem alle erdenklichen Gifte im Schrank lagern. Die Halbwertszeit von Salz ist vermutlich Billionen von Jahren, eine große Dosis Salz ist auch tödlich.

  • Es bleibt abzuwarten, ob Japan wirklich eine Abkehr von der Atomernergie anstrebt. Da in der Vergangenheit ständig Funktionäre zwischen Energieversorgern (hauptsächlich Atomenergie) und Regierung hin und her gewechselt sind, könnte es dort gewisse "Interessenskonflikte" geben. Man kann auch den Eindruck gewinnen, dass die für die japanische Kultur absolut außergewöhnlichen Demonstrationen der Bevölkerung gegen die Wiederinbetriebnahme der Atomreaktoren auf Regierungsseite nicht wahr- oder zumindest nicht ernst genommen werden. Eher drängt sich der Eindruck auf, dass man "Gras über die Sache" wachsen lassen will. Auch nach Tschernobyl klang der Widerstand gegen Atomkraft nach, am Ausmaß der Katastrophe gemessen, relativ kurzer Zeit wieder ab. Es scheint, dass die japanischen Verantwortlichen auf die gleiche Karte setzen.

  • Tja und so wird es immer bleiben, denn die Firmen bestimmen das Spiel und nicht der Brüger/Politiker etc. Was soll es? Wir werden es nicht ändern oder wir drehen mit oben dran am Rad. Muss jeder selber wissen. Ich will was Anderes und ich denke nur so kann es gehen, wenn man denn will.

  • Auf solche Seiten verirren sich leider nie diejenigen Kommentatoren,die der Meinung sind,man solle sich nicht so anstellen,es sei kein Mensch gestorben an der Strahlung in Fukushima und die Solartechnik würde nur unnötig den Strompreis in die Höhe treiben.

  • Nach der Verstaatlichung von Tepco dürfen die vertrieben und verseuchten Menschen jetzt auch noch dafür zahlen. Während sich die Betreiber irgendwo am Pool die Sonne auf dem Pelz scheinen lassen.

    Das ist das schöne an Atomkraftwerken, so lange sie funktionieren werden exorbitante Gewinne eingefahren aber im Störfall muss der Staat eingreifen, weil weder der Betreiber noch eine Versicherung die Folgekosten tragen möchte.

    Hmmm, kommt mir bekannt vor.....Banken....Banken-Hartz-IV, ich meine staatliche Rettungspakete. Raffiniert!

  • Überraschende Erkenntnis :-)

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