Hitzewelle in Deutschland So trotzen Sie der Hitze

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Blitz und Donner leiten das Ende der Hitzewelle ein
Was gegen Schwitzen hilft
huGO-BildID: 8508591 Eine Petrischale mit einer Salmonellen-Kultur, erkennbar an den schwarzen Punkten, ist am Freitag, 4. Mai 2007, in einem Labor i
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Schwitzen ist lebensnotwendig - es dient dem Körper zur Temperaturregulation. Der Schweiß an sich ist zunächst geruchsneutral. Wenn man stark schwitzt, sei es durch Hitze oder Sport, ändert sich das aber schnell. Denn überall dort, wo der Schweiß nicht abtrocknen oder abfließen kann, entsteht ein feucht-warmes Milieu, das Bakterien lieben. Sie finden in dem Sekret Nährstoffe, und sobald sie mit der Zersetzung anfangen, beginnt der unangenehme Schweißgeruch.

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Zunächst eine schlechte Nachricht: Das eigene Schwitzen kann man nur begrenzt beeinflussen. Denn die Steuerung der Schweißdrüsen wird von der erblichen Veranlagung, Hormonen und auch Erkrankungen gesteuert. Der spezifische Geruch wird dann durch die Zusammensetzung der Bakterien auf der Körperoberfläche bestimmt. Dennoch gibt es einige Tipps, um unfreiwillige Duftwolken zu vermeiden:

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Tipp 1: Kurze Erhitzungen vermeiden
Selbst wenn der Körper nur über einen ganz kurzen Zeitraum erhitzt wurde, dauert es eine Weile bis das Gehirn das Schwitzen wieder stoppt. Den Sprint auf den letzten Metern zur Bushaltestelle sollte man also besser meiden. Und bevor man in die sommerliche Hitze hinaustritt, sollte man Jackett und Co. ausziehen.

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Tipp 2: Auf die Ernährung achten
Es gibt einige Nahrungsmittel, die die Wärmeproduktion im Körper steigern. Dazu zählen etwa scharf gewürzte Speisen. Kaffee und Alkohol können ebenfalls merklichen Einfluss auf die Wärmeproduktion haben. Aber auch zu große Portionen beim hastig heruntergeschlungenen Mittagessen belasten den Körper. Man sollte besser mehrere leichte Speisen zu sich nehmen, denn das Verdauen großer und energiereicher Nahrungsmengen ist für den Körper Schwerstarbeit, die zusätzliche Wärme erzeugt.

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Tipp 3: Entspannung suchen
Ärger über den Chef, Nervosität vor einer Prüfung, Zeitdruck zwischen Arbeit, Arzttermin, Einkaufen und dem Abholen der Kinder aus der Kita - Stress ist ein enormer Schweißtreiber. Entspannungsübungen und Ruhe können helfen, weniger zu schwitzen.

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Tipp 4: Lockere Kleidung
Zwar schwitzt man kaum weniger, aber weite, luftige Kleidung ermöglicht eine bessere Verdunstung des Schweiß' auf der Haut. Bei den Materialien gibt es laut dem Deutschen Hyperhidrosezentrum keine eindeutigen Empfehlungen. Jeder Mensch ist unterschiedlich empfindlich bei verschiedenen Stoffen. Die leichten, dünnen Kunststoffmaterialien, die mittlerweile bei Sportkleidung weit verbreitet sind, mag nicht jeder direkt auf der Haut.

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Tipp 5: Beim Waschen viel Reiben
Regelmäßige Körperhygiene hilft gegen den unangenehmen Geruch - das klingt banal. Doch auch hier gibt es etwas zu beachten. Denn wer meint, besonders viel Seifenschaum helfe besonders gut, um den Bakterien den Garaus zu machen, irrt. Das Deutsche Hyperhidrosezentrum rät hingegen dazu, auf festes Reiben der Haut zu setzen. So und durch den Einsatz von kleinen Kunststoffknäulen oder Schwämmen erreiche man alle Ritzen und Falten der Haut am besten.

Für leichten Luftzug sorgen

Ventilatoren bringen die Luft in Bewegung. Dadurch kommt unsere Haut mit mehr Luftteilchen in Kontakt und kann mehr Feuchtigkeit abgeben als ohne leichte Brise. „Doch Vorsicht“, so Schedlbauer. „Wer sich zu starkem Zug aussetzt, riskiert trockene Schleimhäute und dadurch Erkältungen.“

Den Tagesrhythmus anpassen

Wer kann, sollte bei heißem und schwülem Wetter größere Anstrengungen vermeiden oder in die kühleren Tageszeiten verlegen. Wo das nicht möglich ist, lindern kurze Verschnaufpausen die Belastung. Rat der Medizinerin: „Bei Kreislaufproblemen legt man am besten zwischendurch immer mal wieder die Beine hoch.“

Übrigens: Wer sich trotz aller Tipps nach kühleren Temperaturen sehnt, für den halten die Meteorologen gute Nachrichten bereit. Schon am Mittwoch tauchen in Teilen Deutschlands Vorboten eines Wetterwechsels auf. Eine Mischung aus Kalt- und Warmfront sorgt dann zwischen Flensburg (20 Grad) und Freiburg (35 Grad) für einen Temperaturunterschied von 15 Grad. Blitz und Donner dürften dann zum nächsten Wochenende hin die Hitzewelle erst einmal beenden.

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